Unsere Rundreise führte uns weiter in Richtung Norden und so passierten wir schließlich die Grenze zur Provinz Trøndelag am 8. Reisetag mit der Fähre von Kanestraum nach Halsa. Auch wenn Trøndelag geografisch noch nicht zu Nordnorwegen gezählt wird, spührt man doch von Stunde zu Stunde, dass man sich stark in Richtung Polarkreis bewegt. Die Temperaturen werden langsam aber sicher immer kühler und der Abstand zwischen Atlantik im Westen und der Landesgrenze in den Bergen beträgt bald nur noch knapp 100 Kilometer. Auch die Natur wirkt immer nordischer. So kann es schon mal sein, dass dich auf der Europastraße 6 die ein oder andere Rentierherde begleitet oder Seeadler am Himmel kreisen. Eine richtig arktische Begegnung erwartet dich im Dovrefjell Nationalpark – etwas südlich von Oppdal. Denn hier wurden grönländische Moschusochsen angesiedelt, die du auf einer Safari besuchen kannst.

Die Provinz Trøndelag umfasst eine Fläche von etwa 45.000 Quadratkilometern und 38 Kommunen. Fast die Hälfte der Einwohner leben im Einzugsgebiet der Hauptstadt Trondheim. Auf Höhe des Bindalsfjord überquert man die Grenze zur Provinz Nordland, welche mit einer Fläche von ca. 38.000 Quadratkilometern etwas kleiner ist als Trøndelag – hat aber meiner Meinung wirklich extrem viel zu bieten. Meine Lieblingsorte der beiden norwegischen Provinzen zeige ich dir jetzt.




1. Blåfjella-Skjækerfjella Nationalpark

Nachdem wir die Grenze zu Trøndelag überquert haben, stand uns noch eine ordentliche Strecke bevor. Nach etwa fünf Stunden erreichten wir unser erstes Ziel und damit auch unseren Übernachtungspunkt im Blåfjella-Skjækerfjella Nationalpark. Um schöne Standplätze für den Campervan zu finden, nutzten wir in Norwegen die beiden Apps Park4Night und StayFree.

Kurz nach Tjenneråsen folgt auf der E6 eine Abzweigung am Formofossen, dieser ist auch durch ein braunes Sehenswürdigkeits-Schild gekennzeichnet. Hier biegst du rechts ab und folgst der Straße Fv74 bis du nach rund 45 Kilometern den Besucherparkplatz des Nationalparks erreichst. Dieser eignet sich perfekt als Startpunkt für Erkundungstouren und Ausflüge.

Im Blåfjella-Skjækerfjella Nationalpark gibt es einige schöne Wandermöglichkeiten, wie zum Beispiel die Wanderung zum Lakavatnet mit einer Gesamtstrecke von 7 Kilometern oder die Wanderung zum Nationalpark-Stein mit einer Gesamtstrecke von 5 Kilometern.

Für größere Wanderungen betreibt der Norwegische Tourismusverein drei Selbstversorgungshütten im Park: Skjækerdalshytta, Sætertjønnhytta und Bekkstuggu. Das Besucherzentrum für den Blåfjella-Skjækerfjella und den Lierne Nationalpark befindet sich hier: 📌 Heggvollveien 6, 7882 Nordli, Norwegen.

Wanderung zum Lakavatnet

Karte: © 2022 Visit Norway

Strecke: insgesamt 7 Kilometer
Parkplatz: 64°13’28.7″N 13°27’53.4″E

Wanderung zum Nationalpark-Stein

Karte: © 2022 Visit Namdalen

Strecke: insgesamt 5 Kilometer
Parkplatz: 64°28’46.8″N 13°12’43.4″E


Blåfjella-Skjækerfjella Nationalpark

Der Nationalpark besteht aus zwei Teilen, die nur über einen schmalen Streifen miteinander verbunden sind. Die vielfältig bewachsene Landschaft ist das reinste Naturparadies und beheimatet zahlreiche Vogelarten und etwa 30 verschiedene Säugetiere.

🦊 Wildlife: u. a. Vielfraß, Luchs, Polarfuchs und sogar Bären
📆 Gründung: 17. Dezember 2004
🗺 Fläche: 1.931 km²
🧭 Lage: Trøndelag, Norwegen


2. Fluss Namsen

Am nächsten Morgen ging es für uns zurück zur Europastraße 6 und weiter in Richtung Norden. Nach rund 130 Kilometer erreichten wir einen total idyllischen Rastplatz direkt am Fluss Namsen. Hier gibt es ein paar sehr gepflegte Picknick-Tische, eine Infotafel, einige Parkbuchten für Wohnmobile, ein Toilettenhäuschen und einige hübsche Spazierwege, um die Gegend zu erkunden. Wenn du den Trampelpfaden entlang des Flusses folgst, gibt es viele Sitzmöglichkeiten und Grillstellen mit zauberhaftem Blick aufs Wasser und in die Natur.

Der Fluss Namsen entspringt in der Nähe der Schwedischen Grenze im See Namsvatn und mündet schließlich nach 228 Kilometern im Namsenfjord.

Standort Rastplatz: 64°55’50.3″N 13°08’13.2″E


3. Nordlandsporten

Weiter geht’s nordwärts entlang der E6 bis wir 20 Kilometer nach Namsskogan das Tor zur Provinz Nordland erreichen. In den Sommermonaten ist unter dem Torbogen auch noch ein großes Schild mit dem Schriftzug “Nord-Norge” angebracht. Spätestens jetzt weißt du also, dass du den hohen Norden erreicht hast.

Für mich persönlich war der Moment sehr emotional, weil ich langsam aber sicher die nördlichsten Region meines bisherigen Lebens erreicht habe. Solche ersten Male finde ich immer sehr besonders und erfüllen mich mit großer Dankbarkeit. Bisher war Siglufjörður auf Island der nördlichste Punkt, den ich je betreten habe. Doch das sollte dann in wenigen Stunden Geschichte sein.

Am Nordlandsporten gibt es außerdem einen Rastplatz mit Kiosk, Souvenirgeschäft, Informationstafeln und Toiletten.

Standort: 65°06’03.8″N 13°20’32.5″E



Børgefjell Nationalpark

Der Nationalpark ist wenig touristisch erschlossen, was sich äußerst positiv auf die Erhaltung der ursprünglichen Natur auswirkt. Die Landschafts ist vor allem geprägt durch Gebirgsketten, es gibt aber auch Flüsse und Seen.

🦊 Wildlife: Polarfuchs, Rentier, Vielfraß, Luchs, Bär, Rotfuchs, Marder, Wiesel und Mauswiesel
📆 Gründung: 9. August 1963
🗺 Fläche: 1.447 km²
🧭 Lage: Grenzbereich Trøndelag/Nordland, Norwegen



Lomsdal-Visten Nationalpark

Schmale Fjorde, Flüsse und Seen, Waldgebiete, Moore und alpine Hochebenen prägen die Landschaft des Nationalparks.

🦊 Wildlife: Luchs, Vielfraß, Steinadler, Seeadler, Gerfalke und andere Greifvögel
📆 Gründung: 29. Mai 2009
🗺 Fläche: 1.102 km²
🧭 Lage: Nordland, Norwegen


4. Polarkreis

Polarkreise gibt es auf unserem Planeten genau zwei. Einen im Norden und einem im Süden. Genauer gesagt sind die Polarkreise zwei Breitenkreise und sie befinden sich auf 66° 33′ 55” nördlicher und südlicher Breite. Sie markieren die geografische Lage, hinter welcher die Sonne nach dem Tag der Sonnenwende nicht mehr auf- beziehungsweise untergeht.

SommersonnenwendeWintersonnenwende
Nördlicher Polarkreis20./21. Juni21./22. Dezember
Südlicher Polarkreis21./22. Dezember20./21. Juni

Die Besonderheit am Nördlichen Polarkreis ist, dass er zu großen Teilen über das Festland verläuft. So kreuzt er mehrere Länder und Regionen auf der Nordhalbkugel, und zwar Island, Grönland, Kanada, Alaska, Russland, Finnland, Schweden und auch Norwegen. Genau hier haben wir Mitte September bei Schneefall den Polarkreis überquert. Ab diesem Moment habe ich die bislang nördlichste Region meines Lebens erreicht, was wirklich ein tolles Gefühl war.

In Norwegen befindet sich an der Kreuzung von Polarkreis und der Europastraße 6 das Arctic Circle Center mit einem Restaurant, einem Souvenirgeschäft, einer Ausstellungshalle, einem Postamt, einem großen Parkplatz und weiteren Besuchereinrichtungen. Außerdem befinden sich hier auch mehrere Monumente aus verschiedenen Jahren, die den Polarkreis markieren.

Fun Fact: Da sich die Neigung der Erdachse stetig ändert, wandert auch die Lage der Polarkreise. Noch im Januar 2021 befanden sich die beiden auf einer nördlichen und südlichen Breite von 66° 33′ 48,43”.


Hier findest du einige Produkte, die ich vor und während meiner Reisen verwende. Viel Spaß beim Durchschauen!


5. Junkerdal Nationalpark

Ausgedehnte Bergplateaus, lang gezogene und dicht bewachsene Täler, markante Berggipfel, eine vielfältige Natur, gut markierte Wege und einige Übernachtungsmöglichkeiten – der Junkerdal hat alles, was man sich unter einem erstklassigen Nationalpark vorstellt. Trotz der scheinbar unberührten Wildnis leben hier noch heute Rentiere vom indigenen Volk der Samen auf riesigen Weideflächen.

Im Nationalpark kannst du wunderschöne Wanderungen unternehmen, wenn du möchstest auch über mehrere Tage hinweg. Hierfür gibt es vier große Hütten, in welchen du übernachten kannst, zum Beispiel die Argaladhytta im Skaitidalen-Tal.

Direkt an der Straße E6 befindet sich das Nordland National Park Center, wo du alles über Natur, Outdoor-Aktivitäten und Schutzgebiete in Nordland lernen kannst. Außerdem beginnen hier einige richtig hübsche, kleine Spazier- und Wanderrouten durch den Nationalpark, sodass du schon nach wenigen Schritten vergisst, wie dicht du dich eigentlich noch an der Hauptstraße befindest. Die verschiedenen Wegweiser führen dich zu tollen Ausflugszielen mitten in der Natur. Die einzelnen Strecken betragen von wenigen hundert Metern bis hin zu Tagesetappen in 10 Kilometern Entfernung.

Standort Nordland National Park Center: Saltfjellveien 2035, 8255 Røkland, Norwegen


Junkerdal Nationalpark

Die unberührte Landschaft des Nationalparks wurde vor allem durch die letzte Eiszeit geprägt. Der Boden ist sehr fruchtbar, was eine sehr üppigen Flora entstehen ließ mit einigen sehr selten Pflanzenarten.

🦊 Wildlife: Steinadler, Eisente, Luchs, Vielfraß, Rentier, Dunkler Alpenbläuling (seltener Schmetterling)
📆 Gründung: 9. Januar 2004
🗺 Fläche: 682 km²
🧭 Lage: Nordland, Norwegen


6. Saltstraumen

In Norwegen gibt es ein neben den atemberaubend schönen Landschaften auch ein ganz besonderes Naturphänomen. Die faszinierenden Wasserströmungen des Saltstraumen befinden sich etwa 30 Kilometer südlich der Stadt Bodø zwischen dem Saltfjord und dem Skjerstadfjord. Ausgelöst durch den Gezeitenwechsel, strömen an der nur 150 Meter breiten Stelle alle sechs Stunden etwa 400 Milliarden Liter Wasser hin und her, wodurch extreme Strudel und Strömungen entstehen. Zur Flut sind die Strömungen übrigens am stärksten. Hier findest du eine Gezeitentabelle, damit du deinen Besuch am besten planen kannst.

Mit seinen enormen Wasserströmungen ist der Saltstraumen der größte Gezeitenstrom der Welt. Das ganze Spektakel kannst du dir mit einer super Sicht von der Saltstraumen-Brücke anschauen. Wenige Minuten entfernt, kannst du dein Auto links und rechts von der Straße auf einem Besucherparkplatz abstellen.

Standort Brücke: 67°13’59.7″N 14°37’18.5″E


Tipp: Reiselektüre für Nordnorwegen

Als große Reiseführer-Liebhaberin habe ich hier noch drei tolle Vorschläge, die dir bei deinen Reiseplanungen helfen können!

Erschienen im April 2022
‎MAIRDUMONT
200 Seiten

Erschienen im Mai 2020
DUMONT REISEVERLAG
296 Seiten

Erschienen im April 2022
Lonely Planet
484 Seiten


7. Lofoten

Hoch im Norden befindet sich eine Inselkette mit schroffen Bergen und karibischen Stränden. Klingt unglaublich? Gibt’s aber! Die Lofoten liegen an der Atlantikküste etwa 200 Kilometer nördlich des Polarkreises. Oft hörte ich, dass sie als eine der schönsten Inselgruppen der Welt gelten und dass sie durchaus mit dem fantastischen Island mithalten können. Darum ist dieses Fleckchen Erde auf meiner Bucketlist schnell immer weiter nach oben geklettert und ich wollte mich von der Schönheit der Lofoten unbedingt selbst überzeugen.

Bunte Häuschen soll’s dort auch geben und die liebe ich von all meinen Skandinavien-Reisen ja sowieso. Klingt also nach dem perfekten Reiseziel. Doch das Wetter könnte unberechenbar sein – viel Regen, viel Wind und Kälteperioden zu jeder Jahreszeit. Naja, wetterfeste Kleidung hatten wir ja sowieso im Campervan, also kann es so schlimm nicht werden. Doch dann kam alles ganz anders und wir wurden mit fünf Tagen strahlend blauem Himmel und Sonnenschein belohnt, ganz ohne einen einzigen Regentropfen. Das i-Tüpfelchen auf einer unvergesslichen Reise zu einem der schönsten Orte der Welt – denn all die Gerüchte hatten recht! Die Lofoten sind absolut magisch!

Meine Reise-Highlights – inklusive Reiseroute, Reisetipps und zwei tollen Unterkünften – gibt’s in meinem Lofoten-Blogbeitrag!


8. Hinnøya

Hinnøya ist mit ihrer Fläche von rund 2.205 Quadratkilometern nach Spitzbergen die zweitgrößte Insel Norwegens. Sie wird von zwei Fjorden beinahe in zwei Hälften geteilt. Der Øksfjord bahnt sich einen 20 Kilometer langen Keil von Süden aus in die Insel und der Gullesfjord tut selbiges aus Norden mit einer Länge von 30 Kilometern. Nur etwa 5 Kilometer Land verbinden den westlichen mit dem östlichen Teil von Hinnøya. Die Insel ist geprägt von einer sehr bergigen Landschaft, teilweise mit schneebedeckten Plateaus, die das ganze Jahr über nicht schmelzen. Der höchste Berg ist der Møysalen im Süden der Insel mit einer stolzen Höhe von 1.262 Metern.

Ausflugstipps
  • Bootstour im Trollfjord mit Seeadler-Sichtungen (zum Beispiel von Svolvær aus)
  • Besuch des Møysalen Nationalparks (Informationszentrum: Fv822 820, 8414 Hennes, Norwegen)
  • Polarlicht-Tour oder Wildlife-Safari mit Vesterålen Tours (Standort: Majabergveien 11B, 8406 Sortland, Norwegen)
  • Digermulkollen Wanderung auf den Gipfel des Keiservarden (Distanz: 4,2 Kilometer, Höhenunterschied: 342 Meter, Ausgangspunkt: 68°18’46.2″N 14°59’12.9″E)

Møysalen Nationalpark

Der Nationalpark wurde zum Schutz der außergewöhnlichen alpinen Küstenlandschaft gegründet. Die Landschaft ist geprägt durch das raue Seeklima und besteht aus Hochgebirge, Fjorden und Küste.

🦊 Wildlife: Gerfalke, Turmfalke, Merlin, Raufußbussard, Seeadler und Steinadler
📆 Gründung: 1. August 2003
🗺 Fläche: 51,2 km²
🧭 Lage: Hinnoya, Nordland, Norwegen


9. Vesterålen – Andøya

Ein absolutes Highlight im nördlichen Norwegen war für mich die Inselgruppe der Vesterålen. Wir hatten leider nur Zeit für die Insel Andøya, diese hat mich allerdings schon absolut geflasht. Die Vesterålen wirken aktuell noch viel weniger touristisch und dafür viel wilder und natürlicher als die Lofoten, obwohl die beiden Inselgruppen direkt aneinander grenzen. Das macht diesen Teil von Norwegen auch so besonders. Denn nach dem Trubel auf den weltberühmten Lofoten war es auf Andøya plötzlich einfach nur einsam – aber keineswegs weniger schön!

Die Vesterålen umfassen eine Gesamtfläche von 2.511 Quadratkilometern mit den Hauptinseln Hadseløya, Skogsøya, Langøya, Andøya, dem westlichen Teil von Hinnøya und dem nördlichen Teil von Austvågøya. Dank der Lage am Golfstrom ist das Klima trotz der Polarregion relativ mild. Besonders regenreich ist meist der Oktober. Von Mitte Mai bis Mitte Juli geht die Sonne niemals unter, da die Inselgruppe 300 Kilometer nördlich des Polarkreises liegt. Den meisten Schnee gibt es von Januar bis März.

Andøya

Auf der Insel Andøya haben wir mit dem Städtchen Andenes den nördlichsten Punkt unserer Reise erreicht. Dieser Ort ist besonders bekannt für atemberaubende Whalewatching-Touren im offenen Atlantik. Im sogenannten “Nördlichen Königreich der Wale” hast du rund um das Jahr die Möglichkeit, den gigantischen Meeressäugetieren näher zu kommen. Je nach Saison kannst du hier Pottwalen, Orcas, Buckelwalen, Finnwalen, Grindwalen, Zwergwalen, Weißseitendelfinen, Weißschnauzendelfinen und Schweinswalen begegnen. Es gibt sogar Punkte am Festland, die sich zur Walbeobachtung eignen.

Andøya ist übrigens auch ein Paradies für Wasservögel, weshalb du auch Ausflüge zu den Vogelinseln Bleiksøya und Forøy unternehmen kannst. Hier kannst du auf Seeadler, Basstölpel, Papageientaucher, verschiedene Möwenarten und sogar Kormorane treffen. Mehr Informationen zu den Bootstouren bekommst du hier.

Ein völlig anderes Wildlife-Abenteuer haben wir jedoch ganz ohne Tour erlebt. Dafür haben wir uns extra den Wecker auf 5 Uhr gestellt und konnten dadurch in der Morgendämmerung losfahren (Mitte September). Im Schritttempo ging es entlang der Andøya-Landschaftsroute und schon nach wenigen Minuten hat sich der erste Elch gezeigt. Da war es leider noch zu dunkel, um ihn beziehungsweise sie vor die Kamera zu bekommen. Doch es dauerte nicht lange und schon begegneten wir Elch 2, 3 und 4.

Schöner hätten wir es uns nicht erträumen können. Wir hatten in Norwegen bis dahin kaum Tiere gesehen und wollten eine der letzten Chancen diesmal früh morgens nutzen. Dass wir so viel Glück haben, hätte ich allerdings niemals für möglich gehalten. Tiere, genau da wo sie sein sollten: frei und glücklich in der Natur! 🌿





10. Aussichtspunkt Ruovdejávri

Nachdem wir die Inselgruppe Vesterålen verlassen haben, ging unsere Reise weiter Richtung Osten. Wir folgten der Straße E10 bis wir nach 140 Kilometern die Stadt Narvik erreichten, um ein paar kleine Einkäufe zu erledigen. Anschließend fuhren wir weiter auf der E10 in Richtung der schwedischen Grenze. Doch zuvor haben wir noch ein letztes Päuschen auf norwegischem Boden eingelegt.

Und plötzlich eröffnete sich ein Paradies aus herbstlichen Orange- und Gelbtönen vor unseren Augen. Am Ende des 78 Kilometer langen Ofotfjords beginnt ein Gebiet aus zahlreichen Seen und Hochebenen. Der Ruovdejávri ist ein Teil des Sees Nedre Jernvatnet. Dieser ist 6,7 Kilometer lang, etwa 1 Kilometer breit und leuchtet dunkelblau im Sonnenlicht. Vom Aussichtspunkt schaut man von schräg oben auf den See und hat einen magischen Blick auf die gesamte Umgebung.

Standort Aussichtspunkt: 68°30’43.8″N 17°55’22.4″E


Warst du auch schon mal im Norden von Norwegen unterwegs und hast weitere schöne Ausflugstipps? Dann schreib mir doch gerne in den Kommentaren!


Offenlegung: Wir haben die komplette Reise selbst bezahlt.

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Weitere Beiträge zu meinen Norwegen-Reisen findest du hier:

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