Wer hätte gedacht, dass das unsere letzte kleine Reise vor Corona sein würde. Anfang März haben wir eine Nacht in der Metropole am Rhein verbracht und einen tollen Tag bei strahlendem Sonnenschein erlebt. Köln befindet sich im Westen Deutschlands im Bundesland Nordrhein-Westfalen, nur knapp eine Autostunde von der niederländischen Grenze entfernt.

Mit fast 1,1 Million Einwohnern ist Köln die viertgrößte Stadt Deutschlands. Besonders berühmt ist die 5. Jahreszeit in der Stadt am Rhein, denn am 11.11. beginnt hier jedes Jahr der weltberühmte Kölner Karneval. Allein zum Rosenmontagszug kommen jährlich über eine Million Gäste in die Stadt. Wer Köln besucht, darf das Traditionsgetränk schlechthin natürlich auf keinen Fall verpassen. Das Kölsch ist ein helles, mildes Vollbier und wird in der sogenannten 0,2 Liter fassenden “Kölschstange” serviert. Besonders berühmt für Köln sind außerdem die Kioske, die hier “Büdchen” genannt werden. Etwa 1.000 gibt es davon in der Rheinmetropole. Zu kaufen gibt es hier Zeitungen, Süßigkeiten, Kaffee oder auch Kuchen und andere Leckereien. Vor allem sind die Büdchen aber ein Treffpunkt für das ganze Viertel, manchmal auch mit Sitzgelegenheiten. Was man in Köln an einem Tag sonst noch alles entdecken kann, zeige ich dir hier.


Inhaltsverzeichnis


Kölner Dom

Er ist wohl das Wahrzeichen schlechthin der viertgrößten deutschen Stadt. Mit einer Höhe von 157 Metern ist er der dritthöchste Kirchturm der Welt. Von Baubeginn 1248 bis zur Vollendung 1880 vergingen unglaubliche 632 Jahre. Das ist heute kaum mehr vorstellbar, denn das bedeutet, dass über 10 Generationen am Bau des Kölner Doms gearbeitet haben. Scheinbar unzerstörbar überstand der Dom auch den Zweiten Weltkrieg. Er ragte vermeintlich unversehrt aus den Trümmern Kölns heraus. Das war jedoch nur seine rein äußerliche Erscheinung. Tatsächlich waren unzählige Renovierungsarbeiten nötig, bis schließlich im Jahr 2005 der letzte offensichtliche Kriegsschaden beseitigt war. Mal sehen, wann und ob der Dom irgendwann ohne Baugerüst erstrahlen wird. Im Jahr 1996 wurde der berühmte Kölner Dom zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt.


Der Rhein

Städte am Wasser sind einfach schön. Die Uferpromenade, die zahlreichen Schiffe, imposante Häfen und
Restaurants mit Blick aufs Wasser – was will man mehr? Für das richtige Urlaubsfeeling gibt‘s in Köln sogar Strandbars oder den weitläufigen, grünen Rheinpark zwischen den Stadtteilen Deutz und Mülheim. Beim Überqueren der Deutzer Brücke hat man übrigens einen fantastischen Blick auf den Dom und die Hohenzollernbrücke. Das gleiche gilt für den Rheinboulevard, wenn man auf der rechten Rheinseite von der Deutzer Brücke zur Hohenzollernbrücke spaziert.


Hohenzollernbrücke

Was für ein wunderschönes Panorama mit dem Rhein und der Brücke im Vordergrund und auf dem anderen Rheinufer thront majestätisch der Kölner Dom. Drei Eisenbahnspuren sowie Fuß- und Radwege verbinden auf 409 Metern die „gute Rheinseite“ mit der „schlechten Rheinseite“. So sagt zumindest das Kölner Urgestein. Denn die rechte, also schlechte, Seite wird vor allem mit der Nähe zu Düsseldorf verbunden. Die Tradition mit den Liebesschlössern entstand in Köln übrigens im Spätsommer 2008, als die ersten Pärchen hier ihre Liebe verewigten. Im Jahr 2016 hingen hier Schätzungen zufolge bereits etwa 40.000 Schlösser mit einem Gewicht von 27 Tonnen – unglaublich!


Historische Altstadt

Dieses besonders hübsche Viertel der Ruhrpott-Stadt liegt sehr zentral, direkt am Rhein und strahlt ein tolles historisches Flair aus. Schmale, niedliche Gassen umgeben von schiefen Häusern aus einem anderen Jahrhundert – bei einem Spaziergang gibt es so viel zu entdecken. Vor allem der Kölner Fischmarkt hat es mir angetan. Ein malerischer kleiner Platz mit Brunnen und dem pastellfarbenen kleinen Stapelhäuschen. Hier befindet sich außerdem die romanische Kirche Groß St. Martin, das 800 Jahre alte Rathaus, einige Museen und historische Bürgerhäuser.


Gastro-Tipp und Hotel-Tipp

Das Funkhaus befindet sich im WDR-Gebäude ganz zentral in Domnähe. Hier gibt’s zu jeder Tageszeit kleine Köstlichkeiten von herzhaft bis süß. Abends wartet an der schicken Bar eine umfangreiche Cocktail- und Weinkarte.

Das Hotel am Augustinerplatz liegt in der Innenstadt von Köln, nur knapp 10 Minuten zu Fuß bis zum Dom. Wer mit dem Auto anreist, kann dieses direkt nebenan im Parkhaus unterstellen. Praktischer geht es nicht! Die Zimmer sind total schick, modern und liebevoll gestaltet. Die Betten sind bequem, es gibt kostenfreies WLAN und eine Hotelbar. Außerdem kann man das Frühstücksbuffet dazubuchen.


Offenlegung: Wir bezahlten die komplette Reise selbst.

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