Wer hätte gedacht, dass der Freistaat so schön ist: Wunderschöne Kirchen und Kapellen, türkisblaue und glasklare Seen, Märchenschlösser, Felslandschaften und Nadelwälder, die total an Kanada erinnern und grüne Bergweiden und -wiesen mit glücklichen Kühen. Und das alles, obwohl wir nur ein winziges Fleckchen im Südwesten Bayerns erkundet haben.

Wir verbringen unseren kleinen Roadtrip also im Alpenvorland Bayerns, ganz in der Nähe der österreichischen Grenze, in den Landkreisen Garmisch-Partenkirchen, Bad Tölz-Wolfratshausen, Ostallgäu und Kempten. Fünf Tage lang erkunden wir die Gegend bei traumhaftem Sommerwetter. Die großartige und (meist) einsame Natur begeistert uns total! Fast überall finden wir Orte der absoluten Ruhe, um mal so richtig abschalten zu können. Ein kleiner Ausbruch aus dem Alltag, nur drei Stunden von Zuhause entfernt. Und zwischendruch fühlen wir uns immer wieder wie in einem fernen Land mit wilder, unberührter Landschaft. Es fehlt nur der Grizzly, der am reißenden Fluss Fische fängt. In so mancher Kulisse hätte es uns nicht überrascht. 😉 Die 15 schönsten Orte, die wir unterwegs gefunden haben, möchte ich euch jetzt ein bisschen genauer zeigen.


Inhaltsverzeichnis



Kloster Ettal

Direkt an der Bundesstraße 23 thront die majestätische Benediktinerabtei über dem winzigen Dörfchen Ettal. Die riesige Kuppel wirkt fast surreal zwischen den grünen Kuhweiden und den traditionellen Fachwerkhäusern. Erbaut wurde die Klosterkirche zwischen 1330 und 1370. Zum berühmten Wallfahrtsort wurde das Kloster dann seit 1704 durch eine Marienstatue in der Hofkapelle als Ort der Marienverehrung. Nach großen Schäden durch einen Brand 1744 wurde das Kloster wieder aufgebaut. Heute beherbergt die Anlage rund um die barocke Basilika unter anderem ein Internat und ein Gymnasium, ein Hotel, ein Restaurant und ein Café, einen Klosterladen und einen Klostermarkt mit regionalen Spezialitäten, eine Destillerie und eine Brauerei.


Oberammergau

Nur fünf Autominuten weiter nördlich liegt die Gemeinde Oberammergau, direkt im 227 Quadratkilometer großen Naturpark Ammergauer Alpen. Weltberühmt ist das 5.500-Seelen-Örtchen für die Passionsspiele, die in der Regel alle 10 Jahre von den Dorfbewohnern aufgeführt werden. Diese Tradition besteht seit 1634, nachdem die Oberammergauer im Pestjahr 1633 versprachen, Passionsspiele aufzuführen, sollten keine weiteren Dorfbewohner der Pest zum Opfer fallen. Und genauso geschah es.

In der Aufführung werden die letzten fünf Tage im Leben von Jesus nachgespielt. In einem Passionsspieljahr finden dann innerhalb von etwa 6 Monaten rund 100 Spieltage statt. Die geplanten 42. Oberammergauer Passionsspiele 2020 mussten wegen der Corona-Pandemie auf 2022 verschoben werden. Die Preise für einen zweitägigen Veranstaltungsbesuch inklusive Übernachtung beginnen bei knapp 200 € pro Person.


Staffelsee

Ganz im Norden des Landkreises Garmisch-Partenkirchen an der Bundesstraße 2 befindet sich der 8 Quadratkilometer große Staffelsee. Der See hat sieben Inseln und grenzt im Westen an ein Moorgebiet. Am nördlichen Ufer liegt die Gemeinde Uffing am Staffelsee mit dem tollen Seerestaurant Alpenblick und einem idyllischen Biergarten.

Wenn du am Ostufer des Sees entlang fährst, kommst du an dem malerischen Schloss Rieden aus dem 18. Jahrhundert vorbei. Das Schloss ist heute in Privatbesitz, was wir natürlich überprüft haben. Tatsächlich sehen wir im Vorbeigehen, dass dort jemand wohnt. Ein kleines bisschen neidisch ziehen wir weiter. In der Gemeinde Seehausen am Staffelsee befindet sich die Schweinebucht (woher der lustige Name kommt, habe ich leider noch nicht herausgefunden). Hier kann man baden gehen, am Kiosk eine Kleinigkeit essen oder mit der Fähre über den See fahren.


Kreuzjoch und Kreuzeck

In Garmisch-Partenkirchen gibt es einige Seilbahnen, die dich in die wunderschönen Berge bringen. Wir haben uns für die Kreuzeckbahn entschieden und sind damit zur Kreuzeck Bergstation auf 1.650 Meter gefahren. Hier oben gibt es total paradiesische Wanderwege mit einer tollen Aussicht auf hohe Felswände, dichte Wälder und grüne Almen. Die Hexenkessel-Wege im Wettersteingebirge führen in Richtung der beiden Berggipfel Kreuzjoch (1.719 m) und Kreuzeck (1.651 m). Hier befindet sich übrigens auch die Kandahar-Abfahrt, wo regelmäßig Ski-Weltcuprennen stattfinden. Beim Wandern im Sommer unbedingt an Sonnenschutz denken und immer das Wetter im Auge behalten. Während unserem Besuch Ende Juni sind jeden Nachmittag schwere Gewitter aufgezogen, die man lieber nicht in den Bergen erleben möchte.


Alpspitze

Bei Wanderungen von der Kreuzeckbahn Bergstation aus hatten wir immer wieder eine beeindruckende Sicht auf die 2.628 Meter hohe Alpspitze. Der pyramidenförmige Gipfel ist von vielen Orten sehr gut zu erkennen und gilt als Wahrzeichen von Garmisch-Partenkirchen. Um zum Gipfelkreuz zu gelangen, muss man kletterfest sein und einen der Klettersteige überwinden. Da wir keine Bergsteiger sind, haben wir uns den Aufstieg lieber gespart.


Hochalm

Ein ganz besonders hübsches Plätzchen haben wir auf der Hochalm gefunden. Von der Kreuzeckbahn Bergstation führt der Hochalmweg in Richtung Südwesten bis zur Hochalmbahn auf 1.705 Metern. Von hier aus führt die Seilbahn zur Aussichtsplattform AlpspiX, die in knapp 2.000 Meter Höhe über dem Höllental schwebt. Befestigt am Osterfelderkopf kann man etwa 1.000 Meter in die Tiefe schauen.

Wenn nicht gerade Corona-Zeit herrscht, kann man auf der Hochalm auch einkehren. Uns hat dieser Ort sehr gut gefallen. Besonders die Ruhe hier oben ist fantastisch (was vielleicht auch an der Corona-Zeit liegt). Außer dem Summen der Bienen, dem Vogelgezwitscher und der angenehm frischen Bergbrise war absolut nichts zu hören. Erholung pur mit strahlendem Sonnenschein und vorbeiflatternden Schmetterlingen. Dazu eine Sicht bis zum Kreuzeck und weit darüber hinaus auf der einen Seite und auf der anderen Seite die hohen Felswände der Alpspitze.


Zugspitze

Da ist er, der höchste Berg Deutschlands. In einer Höhe von 2.962 Metern thront der Gipfel der massiven Felswand ganz knapp neben der Grenze zu Österreich. Auch wenn der Berg steinig und kahl erscheint, ist das der Lebensraum vieler besonderer Tiere. Die Alpengams fühlt sich vor allem in den Felsen rund um die Zugspitze wohl. Das Murmeltier ist auf der Südseite des Bergs anzutreffen. Außerdem leben hier der Schneehase, die Alpendohle, der Steinadler, der schwarze Alpensalamander, die Bergeidechse und viele mehr. Und wer hätte das gedacht, sogar auf den Gletschern leben Tiere, allerdings sehr kleine: der Gletscherfloh und das winzige, achtbeinige Bärtierchen.

Zur Zugspitze hinauf führt die Seilbahn auf der deutschen Seite vom Eibsee aus und die Tiroler Zugspitzbahn auf der österreichischen Seite.


Eibsee

Nochmal zurück zum Thema Kanada: Genau so stelle ich mir das nordamerikanische Land vor! Ich war zwar noch nicht dort, aber dieses Wasser, dieser Wald, diese Berge, so muss es dort aussehen. Wie gesagt, nur der Grizzly fehlt!

Am Fuß der Zugspitze liegt einer der bekanntesten deutschen Seen. Auf vielen Ranglisten wird der Eibsee sogar als Nummer 1 der schönsten Seen Deutschlands geführt. Und wir müssen sagen, das könnte stimmen! Wir haben natürlich noch nicht alle Seen in Deutschland besucht, aber von denen, die wir besucht haben, ist der Eibsee der schönste. Nachdem wir den See auf dem 7,5 Kilometer langen Wanderweg umrundet haben, ist uns die Entscheidung für unseren Lieblingspunkt sehr leicht gefallen. Am nordwestlichen Seeufer hat man eine traumhafte Sicht auf drei Inseln: Almbichl, Ludwigsinsel und Scheibeninsel. Das mächtige Zugspitz-Panorama macht das Bild perfekt.

In den Sommermonaten gibt es rund um den Eibsee unzählige idyllische Badebuchten. Wer sich sportlich betätigen möchte, kann am Eibsee-Hotel Stand Up Paddling Boards, Ruderboote oder Tretboote ausleihen. Parken kann man in unmittelbarer Nähe auf einem der riesigen öffentlichen Parkplätze. Für 5 Euro kann man vier Stunden bleiben. Das hat uns zeitlich super für die Seeumrundung und viele Foto- und Ruhepausen gereicht. Ansonsten fallen keine weiteren Kosten für einen Eibseebesuch an, außer natürlich, wenn man ein Boot ausleiht. Für das leibliche Wohl gibt’s ein Restaurant, einen Biergarten und die Eibsee Alm. Direkt am Parkplatz startet übrigens auch die Zugspitz Seilbahn. Die beiden Ausflugsziele kann man also super miteinander verbinden.


Lamas und Alpakas

Die niedlichen Südamerikaner sind ja zur Zeit ganz schön im Trend. Das liegt vermutlich daran, dass diese Tiere eine ganz besondere Wirkung auf den Menschen haben. Das können wir auf jeden Fall bestätigen. Alpakas und Lamas sind sehr sensibel und werden deshalb zur Stresstherapie genutzt. Sie haben eine extrem beruhigende Ausstrahlung und sind regelrechte Glücklichmacher. Das weiche und flauschige Fell, das süße Aussehen und die liebevolle Art erfüllen tierliebe Menschen mit Freude. Wer sich davon überzeugen möchte, der sollte mal an einer Alpaka-Wanderung teilnehmen. Wir haben es letztes Jahr selbst gemacht und würden es jederzeit gerne wiederholen. Es ist unglaublich, wie sich das ausgeglichene Wesen der Tiere auf den Menschen überträgt. Nach so einem tierischen Spaziergang ist man einfach nur entspannt und glücklich. Probiere es aus!

Rund um das Ammergebirge gibt es sogar fünf Alpaka-Höfe, die Wanderungen mit den Tieren anbieten: Alpspitz-Alpakas, Alpakahof Riegsee, Alpakas Saliterhof, Alpen Alpakas und Allgäu Alpakas. Wir haben die Alpspitz-Alpakas auf der Weide besucht. Für eine Wanderung mit den flauschigen Vierbeinern hatten wir diesmal leider keine Zeit.


Garmisch-Partenkirchen

Hier findet man ihn, den wahren bayrischen Charme: Traditionelle Häuser, leckeres und regionales Essen, Lederhosn und Dirndl und natürlich Weißbier. In Garmisch-Partenkirchen sieht man übrigens auch viele Gebäude mit der sogenannten Lüftlmalerei. Diese Kunstform entstand im 18. Jahrhundert und ziert die Hausfassaden mit wunderschönen und aufwendigen Gemälden. Meistens sind es religiöse Motive, die die Häuser zum Leben erwecken und ein bisschen Farbe in die Dörfer bringen.

Garmisch-Partenkirchen ist ein super Ausgangspunkt für Naturliebhaber und Abenteurer. In nur wenigen Minuten erreichst du tolle Ausflugsziele und kannst am Abend in einer urigen Gaststätte einkehren. Auch Sportbegeisterte kommen hier voll auf ihre Kosten. Garmisch-Partenkirchen ist ein weltberühmter Wintersportort, schließlich fanden hier 1936 die Olympischen Winterspiele statt. Aber auch heute werden jedes Jahr große Wintersportveranstaltungen ausgetragen, wie zum Beispiel die Vierschanzentournee im Skispringen, Ski-Weltcups oder auch Bobrennen in der Olympia-Bobbahn. Im Sommer geht’s hier aber auch sehr sportlich zu. Es gibt tolle Strecken, um E-Bike oder Mountainbike zu fahren und zahlreiche Wassersportmöglichkeiten. Wir haben total viele Gleitschirmflieger gesehen, die von den höchsten Bergen hinunter ins Tal schweben. Und natürlich kann man nirgends in Deutschland so gut bergwandern wie in den bayrischen Alpen. Hier ist also wirklich für jeden was dabei. Und wem das alles zu anstrengend ist – wo kann man schöner faulenzen als in einem Liegestuhl auf der Alm?!


Kochelsee

An der Bundesstraße 11 liegt der wunderschöne Kochelsee mit Bergblick. Wir stellen das Auto auf einem Parkplatz in Schlehdorf ab und machen einen traumhaften Spaziergang in der Abendsonne. Der Himmel und die Berge spiegeln sich im ruhigen Seewasser. Ein paar Kuhglocken sind zu hören, die Vögel zwitschern und zwei stolze Schwäne schwimmen vorbei.

Der Kochelsee ist fast 6 Quadratkilometer groß und liegt im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen. Es gibt ein paar fantastische Fotospots am See, zum Beispiel der Aussichtspunkt Tiroler Kreuz, der Berggipfel Herzogstand oder die Bootshäuser in Schlehdorf. Rund um den See liegen schöne Badeplätze und am Ostufer gibt es sogar Windsurfspots: das Seebad Trimini und das Seeufer des Kurparks in Kochel am See.


Schloss Hohenschwangau

Und hinein geht’s in die Märchenwelt mit Schlössern und Burgen, schöner als in manchem Disneyfilm. Jetzt wird es noch märchenhafter, denn im Allgäu gibt es neun Erlebnisräume und einer davon ist der Schlosspark. Dieser ist 1.395 Quadratkilometer groß und besteht haargenau aus der Fläche des Landkreises Ostallgäu. Wie magisch muss es denn bitte sein, in einem Schlosspark zu wohnen! In dieser königlichen Fabelwelt befinden sich unter anderem das Schloss Bullachberg, die Burg Eisenberg, die Burg Falkenstein, das Hohe Schloss Füssen, das Schloss Günzach, die Burg Hohenfreyberg, das Schloss Hopferau, das Schloss Marktoberdorf, das Schloss Neuschwanstein und das Schloss Hohenschwangau.

Das Schloss Hohenschwangau liegt in der Gemeinde Schwangau und wurde im 12. Jahrhundert als Burg erbaut. König Maximilian II. ließ auf den Ruinen der Burg von 1833 bis 1837 ein Schloss im neugotischen Stil errichten. Der König nutzte das Schloss mit seiner Frau und seinen zwei Kindern als Sommerresidenz. Heute kann man das Schloss nur im Rahmen einer Führung besichtigen.


Schloss Neuschwanstein

Ein absolutes Highlight und ein Reiseziel für Menschen aus aller Welt ist dieses zauberhafte Schloss, das so malerisch auf einem Hügel steht und von den Alpen eingerahmt wird. Wir fahren auf der Bundesstraße 17 in Richtung Süden und schon von großer Entfernung taucht das majestätische Schloss hin und wieder am Horizont auf. Wenn man dann auf die Colomanstraße abbiegt und das Märchenschloss in voller Pracht erblickt, bekommt man wirklich ein bisschen Gänsehaut. Wie oft hat man schon Geschichten über diesen Ort gehört und unzählige Fotos gesehen – und plötzlich ist man selbst dort! Und das Schloss hat irgendwie eine magische Wirkung, eben wie in einem Disneyfilm.

König Ludwig II. war der Sohn von König Maximilian II. und wuchs gegenüber im Schloss Hohenschwangau auf. Mit dem Schloss Neuschwanstein verwirklichte er sich seinen eigenen Traum von der idealen Burg. Der umfangreiche und komplizierte Bau begann 1869. Wegen der schwierigen Bedingungen auf dem steilen Berg zog sich der Schlossbau in die Länge. Erst vier Jahre später konnte König Ludwig II. in den Torbogen ziehen. Weitere elf Jahre später waren die ersten Schlossräume bezugsbereit. Nur zwei Jahre danach starb der König.

Heute ist das Schloss Neuschwanstein eine absolute Touristenattraktion. Kaum zu glauben, dass jedes Jahr 1,4 Millionen Besucher durch die königlichen Räumlichkeiten wandeln. Im Sommer sind es täglich sogar über 6.000 Märchenschloss-Fans. Unfassbar! Eine solche Menschenansammlung ist nichts für uns, darum schauen wir uns das Schloss nur von außen an. Und wir meiden auch den bekanntesten Aussichtspunkt, die Marienbrücke. Stattdessen stellen wir das Auto an der Tegelberg Talstation ab, schnallen uns die Rücksäcke mit Proviant auf den Rücken und wandern los. In der heißen Mittagssonne. Immer bergauf. Puh. Aber wir werden belohnt mit einem Fotospot ganz für uns alleine! So können wir die Magie dieses Fleckchens so richtig auf uns wirken lassen. Ungestört und in aller Ruhe. Traumhaft!


St. Coloman

Auf dem Weg zu den Königsschlössern ein hübscher Ort für ein kleines Päuschen. Eine schönere Umgebung für die Colomanskirche aus dem 17. Jahrhundert gibt es kaum. Was für ein einmaliger Anblick!

An der Stelle der heutigen Kirche soll ein irischer Königssohn, der heilige Coloman, auf seiner Pilgerreise nach Jerusalem im Sommer 1012 gerastet haben. Später wurde hier zu seinen Ehren eine kleine Kapelle errichtet. Da die Wallfahrt zum heiligen Coloman immer mehr zunahm, waren ständig Kapellenerweiterungen nötig, bis schließlich die barocke Kirche St. Coloman erbaut wurde.


Kempten im Allgäu

Direkt an der Autobahn 7 liegt die kreisfreie Stadt Kempten im Allgäu mit rund 70.000 Einwohnern. Als eine der ältesten Städte Deutschlands sind vor allem die geschichtlichen Hintergründe einen genaueren Blick wert. Die Überlieferungen gehen zurück bis etwa 15 v. Chr., als das Alpenvorland von den Römern erobert wurde. Heute können wir die römische Geschichte Kemptens im Archäologischen Park Cambodunum kennenlernen oder beim Römerfest, das alle zwei Jahre in der Stadt stattfindet.

Besonders gut hat uns in Kempten das historische Rathaus und der Rathausplatz gefallen. Das denkmalgeschützte Gebäude wurde 1474 erbaut und befindet sich in der Altstadt Kemptens. Der Rathausplatz ist gesäumt von liebevoll restaurierten, spätmittelalterlichen Häuserfronten und vielen hübschen Straßencafés und Restaurants.


Warst du auch schon mal im Südwesten Bayerns unterwegs und hast weitere schöne Ausflugstipps? Dann schreib mir doch gerne in den Kommentaren!


Offenlegung: Wir bezahlten die komplette Reise selbst.

Werbung, unbeauftragt! – Dies ist ein redaktioneller Beitrag, der unbeabsichtigt eine werbende Wirkung haben könnte. Ich wurde von keinem Unternehmen dazu beauftragt.


2 Kommentare

  1. Ganz toller Reisebericht!
    Sollte man auch eine Reise in diese Gegend planen, ist man bestens informiert.
    Dazu noch schöne Bilder!!

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