Der kleine Inselstaat Mauritius liegt im Indischen Ozean etwa 900 Kilometer östlich von Madagaskar. Demnach gehört das Land auch zu Afrika und vereint aus kultureller Sicht eine fantastische Mischung von kunterbunten Lebensstilen. Auch die traumhafte Natur könnte kaum facettenreicher sein. Von weißen Sandstränden über dichten grünen Regenwald bis hin zu einer einzigartigen Unterwasserwelt – der Garten Eden kann nicht schöner sein. Ganz passend finde ich dieses Zitat:

„Zuerst wurde Mauritius geschaffen, dann das Paradies. Aber das Paradies war nur eine Kopie von Mauritius.” – Mark Twain 1896

Jetzt kannst du in etwa einschätzen, was dich auf Mauritius erwartet. Einige tolle Ausflugsziele stelle ich dir jetzt vor. Und dann? Koffer packen!


Inhaltsverzeichnis


Verschiedene Religionen

Das friedliche Zusammenleben verschiedenster Religionen und Glaubensrichtungen – ein Traum vieler Menschen auf der Welt, in Mauritius ist es die Wirklichkeit. So befinden sich hier Tempel, Moscheen und Kirchen oftmals in derselben Straße, und das ganz ohne Probleme. Es scheint, als wären auf dieser kleinen Insel Toleranz und Respekt eine Selbstverständlichkeit. Mauritius ist ein richtiges Vorbild und die anderen Länder der Welt sollten sich das am besten abschauen!

Fast die Hälfte der Mauritianer sind Hindus, etwa 33 % sind Christen und rund 17 % sind Muslime. Vereinzelt gibt es auch Buddhisten, Bahai (beispielsweise der Lotustempel in Indien ist ein Bauwerk der Bahai) oder Konfessionslose.

Ganga Talao

Während unserer Reise besuchten wir die Geburtstagszeremonie des Hindugottes Ganesha am heiligen Kratersee “Ganga Talao”. Der Gott mit Elefantenkopf und vier Armen steht für Weisheit, Glück und die Beseitigung von Hindernissen. Bei neuen Vorhaben wird er um Unterstützung gebeten. Sein dicker Bauch steht für das Universum.

Der Ganga Talao ist die heiligste Hindu-Pilgerstätte außerhalb Indiens. Im Jahr 1972 wurde das heilige Wasser des indischen Flusses Ganges mit dem Wasser des Sees vermischt. 16 Jahre später wurde der See dann zum heiligen See. Um den See herum befinden sich zwei 33m hohe Statuen des Gottes Shiva und der Göttin Durga Maa Bhavani.

Zahlreiche kleine farbenfrohe Götterstatuen und Tempel, duftende Räucherstäbchen, die rituellen Gesänge und die bunten Gewänder der Gläubigen machten die Zeremonie zu einem total beeindruckenden und exotischen Erlebnis. Kleine selbstgebastelte Ganesha-Figuren wurden in den See gesetzt, begleitet von Gebeten und freudigem Jubel.

Notre-Dame Auxiliatrice

Ganz im Norden der Insel, in dem kleinen Küstenstädtchen Cap Malheureux befindet sich die katholische Kapelle Notre-Dame Auxiliatrice mit dem knallroten Dach. Das beliebte Fotomotiv liegt direkt am Strand. Von hier aus hat man außerdem eine tolle Aussicht auf die unbewohnte Insel Coin de Mire.


Sir Seewoosagur Ramgoolam Botanical Garden

Ein wunderschöner Botanischer Garten erwartet dich etwa acht Kilometer nördlich der Hauptstadt Port Louis. Benannt wurde dieser nach dem Politiker Seewoosagur Ramgoolam, dem ersten Premierminister von Mauritius, der 1968 für die Unabhängigkeit des Inselstaates sorgte. Besondere Gewürze und Pflanzen wachsen auf diesem Gelände jedoch schon seit fast 300 Jahren.

Der Botanische Garten umfasst eine Fläche von insgesamt 37 Hektar. Auf idyllischen Spazierwegen kannst du den Park erkunden und die einzigartigen Pflanzen bewundern. Besonders beliebt sind der Riesenseerosen-Teich und der Lotusteich. Außerdem gibt es 85 verschiedene Palmenarten, Wasserlilien, Ebenholzbäume, exotische Gewürze, Kakaopflanzen, einen Hirsch- und Schildkrötenpark und noch ganz viel mehr. Mit etwas Glück findest du sogar ein Chamäleon im dicht bewachsenen Garten.


Black River Gorges Nationalpark

Das Rauschen der Wasserfälle, das saftige Grün des Dschungels, duftende Blumen und eine einmalige Aussicht über die Insel bishin zum Indischen Ozean – das alles hat der Südwesten der wunderschönen afrikanischen Insel zu bieten.

Über mehr als sechseinhalb Hektar erstreckt sich der größte Nationalpark von Mauritius. Hier befindet sich mit 828m auch der höchste Berg der Insel, der Piton de la Rivière Noire. Der gleichnamige “schwarze Fluss” entspringt ebenfalls hier und mündet im Indischen Ozean. Der Nationalpark besteht vorwiegend aus naturbelassenem Regenwald. Außerdem leben hier 163 Pflanzen- und 28 Vogelarten, die es ausschließlich auf Mauritius gibt.

Mehr dazu findest du hier!


Chamarel – Wasserfall und siebenfarbige Erde

Chamarel ist eine kleine Ortschaft mit 700 Einwohnern am Rande des Black River Gorges Nationalparks. Berühmt ist der Ort für den 100m hohen Wasserfall und die siebenfarbige Erde. Wegen des vulkanischen Ursprungs der gesamten Insel entstanden die verschiedenen Erdfarben bei der Umwandlung der unterschiedlichen Gesteinsschichten.

Mehr dazu findest du hier!


Traumstrände

Hier habe ich eine kleine Auswahl der schönsten Strände von Mauritius. Ganz wichtig! Badeschuhe nicht vergessen, da sich im flachen Wasser von Mauritius der giftige Steinfisch aufhält. Den vollen Überblick findest du hier!

Grand Baie

Bei einem Tagesausflug nach Grand Baie im Nordwesten entdeckten wir ein wunderschönes Fischerstädtchen mit weißem Sandstrand und türkisblauem Meer.

Le Morne Public Beach

Ganz im Südwesten von Mauritius befindet sich der 556 Meter hohe Berg Le Morne Brabant. Am Fuß dieses Bergs befinden sich malerische, weiße Strände aus Korallensand.

Grand Gaube

Unser Hotel befand sich in Grand Gaube im Nordosten der Insel, wo wir die Strände von morgens bis abends erkunden konnten.


Tipp:

Nehmt euch für eure Ausflüge ein Taxi, welches ihr an jeder Ecke findet. Verhandelt zu Beginn eurer Tour den Preis und der Taxifahrer begleitet euch den ganzen Tag, fährt euch wohin ihr möchtet und versorgt euch mit tollen Tipps eines Einheimischen. Pro Person hat uns das für 9!!! Stunden 50,- € (davon sind 7,- € Trinkgeld) gekostet und wir haben sieben tolle Sehenswürdigkeiten angeschaut und sind insgesamt etwa 200km gefahren.

Ein Kommentar

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.