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Schon so lange wollten wir mal ausprobieren, wie uns eine Rundreise mit einem VW Bus oder Wohnmobil gefällt. Wir lieben Reisen fernab von Touristenmassen, wir lieben Roadtrips, wir lieben das ganz individuelle und unabhängige Reisen – spricht eigentlich alles für eine Campervan-Reise. Außerdem legen wir keinen großen Wert auf Luxus, hauptsache sauber und gemütlich muss es sein. Ein weiterer großer Vorteil an einer Reise mit Wohnmobil: man verbringt jede Nacht woanders, ohne andauernd die Koffer ein- und auszupacken, wie es bei einem Roadtrip mit verschiedenen Unterkünften der Fall wäre. Also haben wir im Juli bei Roadsurfer einen VW Bus T6 California Ocean gebucht und zwei Monate später ging die Reise los.

Dann begann die Suche nach dem passenden Reiseziel. Da wir nur 7 Tage Zeit hatten und da ich Skandinavien absolut faszinierend finde, fiel unsere Wahl auf Dänemark. Das deutsche Nachbarland ist von uns aus etwa 9 Stunden entfernt, was sich für den Zeitraum von einer Woche also auch lohnt. Mit einer Fläche von etwa 43.000 Quadratkilometer ist Dänemark außerdem ein recht kleines Land. Somit kann man in einer Woche auch einiges erkunden.

Wenn du auch mal gerne mit dem Wohnmobil oder Campervan einen Trip durch Dänemark machen möchtest, habe ich hier alle wichtigen Infos für dich. Was kostet so eine Reise? Wo kann man sparen? Woher bekomme ich ein fahrbares Zuhause zur Miete? Wo kann ich den Campervan über Nacht abstellen? Ist Dänemark für einen Roadtrip geeignet? Und was muss ich sonst noch beachten? Alle diese Fragen versuche ich in diesem Beitrag zu beantworten. Und schon mal vorweg: So kompliziert, wie es im ersten Moment klingt, ist es gar nicht. Wir hatten eine super schöne und stressfreie Zeit mit traumhaften Erlebnissen in Jütland und im Osten Dänemarks.


Inhaltsverzeichnis


Reisekosten


Kostentabelle

Das wichtigste gleich zu Beginn. Für unsere Dänemark-Reise haben wir folgendes ausgegeben:

AusgabenGesamtkostenKosten pro Person
Campervan
Mietkosten 7 Tage737,00 €368,50 €
Versicherung122,00 €61,00 €
Kosten fürs Tanken310,00 €155,00 €
Übernachtungen
Campingplatz Rømø40,00 €20,00 €
Campingplatz Grenen45,50 €22,75 €
Campingplatz Ishøj31,00 €15,50 €
Verpflegung
Supermarkt in Deutschland50,00 €25,00 €
Restaurants in Dänemark121,50 €60,75 €
Sonstige Kosten
Storebælt Brücke33,50 €16,75 €
Parken Møns Klint5,00 €2,50 €
Parken Kopenhagen10,00 €5,00 €
Metro Kopenhagen20,00 €10,00 €
Strafzettel (Parken ohne Parkscheibe)106,00 €53,00 €
Fähre (Rødbyhavn nach Fehmarn)81,00 €40,50 €
Gesamtkosten1.712,50 €856,25 €

Campervan

Wie schon erwähnt, haben wir den VW Bus für 7 Nächte gemietet. Da wir Ende September unterwegs waren, konnten wir durch die günstigeren Nachsaison-Preise ordentlich sparen. Der reine Mietpreis betrug insgesamt 665,00 € und damit pro Tag 95,00 € und pro Person 47,50 €. Dazu kommt eine Servicepauschale in Höhe von 89,00 € für die gesamte Mietzeit. Außerdem haben wir uns für eine freiwillige Versicherung mit 800 € Selbstbehalt für einen Preis von 105,00 € entschieden. Insgesamt hat der Bulli also 859,00 € und somit 429,50 € pro Person gekostet. Im Preis inklusive war eine Küchenbox mit Geschirr, Besteck, Töpfen, etc. Außerdem konnten wir ohne Aufpreis so viele Kilometer fahren, wie wir wollten. Auch ein 2. Fahrer kostet keine Extragebühren.

In Dänemark sind wir insgesamt 1.380 Kilometer gefahren. Hinzu kommt unsere An- und Abreise von und bis Stuttgart, wo sich die Campervan-Mietstation befindet. Das waren nochmal insgesamt 1.600 Kilometer. Auf der gesamten Strecke von fast 3.000 Kilometern mussten wir für 310,00 € tanken. Dazu muss man sagen, dass die Spritpreise in Deutschland und auch in Dänemark in dieser Zeit sehr günstig waren. Im Schnitt haben wir für den Liter Diesel nur knapp 1,10 € bezahlt. Außerdem ist das Autofahren in Dänemark sehr sparsam, da man auf Landstraßen nur 80 km/h fahren darf. So haben wir sogar mit dem VW Bus teilweise weniger als 7 Liter pro 100 Kilometer verbraucht.

Übernachtungen

Von insgesamt 7 Nächten haben wir nur 3 mal auf einem kostenpflichtigen Campingplatz übernachtet. Die Nacht auf der Nordseeinsel Rømø kostete 40,00 €. Ganz oben in Dänemark auf der nördlichsten Sandbank Grenen bezahlten wir 45,50 € und in der Nähe von Kopenhagen kostete der Campingplatz in Ishøj 31,00 €.

Wasser
auffüllen
StromDuschenToiletteBeschreibungGesamtpreis
2 Personen + Bulli
First Camp Lakolk
Strand auf Rømø
kosten-
los
kosten-
los
kosten-
los
kosten-
los
Standplatz direkt
an den Dünen
40,00 €
CampOne
am Grenen Strand
kosten-
los
kosten-
los
kosten-
los
kosten-
los
Standplatz direkt
an den Dünen
45,50 €
Tangloppen Camping
in Ishøj
xx3 – 4 € je
nach Dauer
kosten-
los
Freifläche für Camper
und Zelte
31,00 €
x = haben wir nicht gebraucht

Sparen könnte man auf den Campingplätzen durch den Standplatz. Da so wenig los war, konnten wir immer die schönsten Plätze direkt an den Dünen wählen. Diese waren dann aber auch ein bisschen teurer. Natürlich sind diese Plätze großzügiger und damit auch nachts ruhiger. Unbedingt nötig ist das aber nicht. Wenn du sparen möchtest, dann nimm einfach günstigere Standplätze. Auch ein Platz ohne Stromanschluss ist meist günstiger.

Tipp: Buche die Plätze immer online, da bekommst du meistens Rabatt. Teilweise haben wir sogar 10,00 € durch die Online-Buchung gespart. Den Campingplatz in Grenen haben wir sogar erst am selben Tag von unterwegs per Handy gebucht und haben trotzdem Rabatt bekommen. Lohnt sich also auf jeden Fall.

Verpflegung

Der wichtigste Spartipp für teurere Länder ist natürlich, vorab in Deutschland einkaufen zu gehen. Wir haben auf dem Hinweg die wichtigsten Lebensmittel gekauft: Nudeln, Reis, Tomatensoße im Glas, Konservendosen (Mais, Tomaten, Erbsen, Bohnen, etc.), Müsli, Zwiebeln, Äpfel, Bananen, Milch, Snacks, Getränke und und und. Da wir einen eingebauten Kühlschrank hatten, waren auch Käse und Joghurt kein Problem.

Der zweite Spartipp für Skandinavien: nicht Essen gehen! Wir waren ein mal im Restaurant, hatten ein mal Fastfood und haben ein mal beim Kiosk etwas geholt und haben dafür insgesamt 121,50 € bezahlt. Das ist wirklich extrem teuer. Und soweit ich weiß, ist Dänemark noch günstiger als andere skandinavische Länder.

Sonstige Kosten

Wir haben einen ganz großer Fehler gemacht, den wir sehr bereut haben… Sobald du in Dänemark irgendwo dein Auto abstellst, informiere dich ganz genau über die Parkplatz-“Regeln”. Diese stehen meist auf Schildern und leider nur auf dänisch. Dabei hilft dir die Translate-App von Google oder das nostalgische Wörterbuch. Als wir beim Esbjerg Storecenter parkten (ein ganz normales Einkaufszentrum), haben wir das leider nicht gemacht. Hier hätte man eine Parkscheibe hinter die Windschutzscheibe legen müssen. Das Parken an sich war umsonst. Dennoch hatten wir nach 30 Minuten Parkdauer ein gelbes Knöllchen in Höhe von unglaublichen 106,00 € am Scheibenwischer. Wir haben uns so geärgert!

Im Nachhinein haben wir gelesen, dass kleine Parksünden in Dänemark grundsätzlich sehr streng bestraft werden. Und wir hätten die ganz normale deutsche Parkscheibe auch in Dänemark nutzen können, die in unserem Mietwagen lag. Schade! Aber das passiert uns jedenfalls nie wieder.

Der zweite kleine Fehler passierte mir bei der Buchung der Fähre von Rødbyhavn nach Puttgarden/Fehmarn. Da ich auf die Schnelle nicht sicher war, ob unser Bulli als Pkw oder Wohnmobil zählt und ich Ärger vermeiden wollte, buchte ich das Ticket für Wohnmobile für 81,00 €. Für Pkw hätte die Fahrt an dem Tag nur 40,00 € gekostet. Leider habe ich hinterher gelesen, dass der VW Bus als Pkw zählt. Schade, nochmal 41,00 € verschenkt. Die Preise schwanken aber grundsätzlich stark und sind abhängig von Uhrzeit, Wochentag, Schulferien, etc.


Hier haben wir übernachtet


Um geeignete Übernachtungsplätze zu finden, habe ich zwei Apps genutzt: StayFree und Park4Night. Das hat meistens ganz gut geklappt. Einmal war jedoch ein Parkplatz zur Übernachtung gekennzeichnet, obwohl ein eindeutiges Schild vor Ort darauf hinweist, dass Camping verboten ist. Wir sind dann lieber weiter gefahren. Grundsätzlich ist eine App aber eine tolle Möglichkeit, um Campingplätze und Parkplätze in der Nähe zu finden. Achte aber vorsichtshalber immer auf mögliche Verbotsschilder, dann dürfte nichts schief gehen.

Wohnmobilstellplatz in Kaltenkirchen (Deutschland)

Nach knapp 700 Kilometern machten wir einen Übernachtungsstopp in der Nähe der A7, da es schon kurz vor Mitternacht war. Der eigentliche Wohnmobilstellplatz hat jedoch seit Corona geschlossen, darum haben wir uns direkt daneben auf den Parkplatz zu den anderen Campervans gestellt. Somit war die Übernachtung zwar kostenlos, wegen der Bahnhaltestelle direkt gegenüber, aber leider nicht wirklich ruhig. Für ein paar Stunden Schlaf auf der Durchreise reicht es aber.

Standort: Norderstraße 8, 24568 Kaltenkirchen, Deutschland

Campingplatz auf Rømø

Unsere erste Nacht in Dänemark verbrachten wir auf dem Campingplatz First Camp Lakolk Strand auf der Nordseeinsel Rømø. Wir hatten einen tollen Stellplatz direkt an den Dünen mit Stromanschluss und kostenlosem WLAN. Wasser kann man ein mehreren Orten auf dem Campingplatz auffüllen. Die Duschen und Toiletten sind extrem sauber und gepflegt. Außerdem gibt es einen kleinen Supermarkt und eine richtige Einkaufsmeile mit Restaurants, Cafés und den verschiedensten Geschäften. Vom Campingplatz aus gibt es mehrere Wege, die mitten durch die Dünen zum kilometerlangen Lakolk Strand führen.

Standort: Lakolk, 6792 Rømø, Dänemark

Traumhaftes Plätzchen im Nationalpark Thy

Eines meiner absoluten Top-Highlights in Dänemark ist dieser unvergleichlich schöne Nationalpark an der Nordseeküste im Nordwesten von Jütland. Vielleicht gefällt mir dieser Ort auch deshalb so gut, weil wir dort den schönsten Übernachtungsspot unserer gesamten Dänemark-Reise gefunden haben. Wir konnten unseren Bulli nämlich auf einem kleinen Parkplatz zwischen hohen Dünen abstellen. Und so hatten wir beim Abendessen und beim Frühstück einen zauberhaften Blick auf Sandberge und die Nordsee. Und nachts haben uns das Meeresrauschen und der Herbstwind in den Schlaf geschaukelt. Ich glaube, ich werde dieses einsame Plätzchen nie vergessen. Genau solche Erinnerungen machen das Reisen für mich einfach so wertvoll und unbezahlbar.

Der Übernachtungsplatz war kostenlos. Es gab ein sehr sauberes Toilettenhäuschen und eine Waschmöglichkeit für Surfbrett und Neoprenanzug. Den genauen Standort sage ich dir bei Interesse natürlich sehr gerne. Schreib mir einfach.

Campingplatz in Grenen

Die dritte Nacht verbrachten wir ganz im Norden von Dänemark auf dem Campingplatz CampOne Grenen Strand. Ende September war es hier extrem leer, die meisten Standplätze waren unbesetzt, was uns natürlich nicht weiter störte. Im Gegenteil, wir hatten die sanitären Anlagen eigentlich für uns alleine. Alles war sehr sauber. Von unserem Bulli waren wir in einer Minute am Strand. Auch hier hatten wir einen Stromanschluss und kostenfreies WLAN.

Vor allem die Lage direkt in Grenen ist super geeignet für Ausflüge zum Strand, zum nördlichsten Punkt Dänemarks, zur Wanderdüne Råbjerg Mile oder nach Skagen.

Standort: Fyrvej 16, 9990 Skagen, Dänemark

Tangloppen Camping in Ishøj

Der Tangloppen Campingplatz liegt auf einer Halbinsel im Køge Bay Beach Park. Der wunderschöne Sandstrand von Ishøj ist nur 500 Meter entfernt. Außerdem gibt es in Ishøj eine Bahnhaltestelle, von welcher du das 18 Kilometer entfernte Kopenhagen ohne Umsteigen in knapp 30 Minuten erreichst.

Wir konnten hier noch spät abends am Automaten einen Platz buchen. Wir haben einen Code für die Schranke erhalten und konnten so völlig selbstständig einchecken. Richtig praktisch! Auf der Freifläche für Camper und Zelte waren wir komplett alleine. Somit war’s über Nacht total leise und gemütlich. In der Nachsaison scheint in Dänemark allgemein sehr wenig los zu sein, denn auch hier haben wir kaum Menschen getroffen.

Standort: Tangloppen 2, 2635 Ishøj, Dänemark

Camper-Parkplatz auf Farø

In der letzten Nacht auf dänischem Boden waren wir schon auf dem Weg Richtung Rødbyhavn zur Fähre. Darum haben wir auf einer Art Rastplatz auf der winzigen Insel Farø übernachtet, wo sich schon ein paar andere Wohnmobile für eine Ruhepause bereit machten. Hier gibt es tagsüber ein Restaurant, einen großen Parkplatz, eine Ladestation für Elektroautos, Tische und Bänke für den Pausensnack, einen Trinkwasserspender und ein Toilettenhäuschen. Das Übernachten ist kostenlos.

Standort: Grønsundvej 699, 4793 Bogø By, Dänemark


Unsere Reiseroute

Hier ist unsere Reiseroute mit fünf Nächten in Dänemark. Hinzu kommt die An- und Abreise von Deutschland.

Die schönsten Sehenswürdigkeiten


  1. Rømø
  2. Leuchtturm Lyngvig
  3. Bøvling Düne
  4. Lemvig
  5. Grisetå Odde Fyr
  6. Nationalpark Thy
  7. Leuchtturm von Rubjerg Knude
  1. Skagen – Strand Grenen
  2. Hirschpark von Vejle
  3. Vejle Innenstadt
  4. Ishøj Strand
  5. Kopenhagen
  6. The forgotten Giants
  7. Møns Klin

Mehr Infos bekommst du, wenn du auf die kleinen blauen Zahlen in den Bildern klickst oder wenn du auf meinen beiden Blogbeiträgen zu den Sehenswürdigkeiten von Dänemark vorbeischaust:
•  Jütland und die schönsten Dünen aller Zeiten
•  Dänemarks Osten: Steile Klippen und bunte Häuser


Unser Campervan


Immer öfter sieht man sie auf den Straßen entlang cruisen und wir müssen zugeben, wir haben uns ein bisschen verliebt. Wie schon zu Beginn gesagt, wollten wir schon lange mal ausprobieren, ob das Vanlife etwas für uns ist. Und dann auch noch mit so einem schicken Roadsurfer… Ach, was soll’s? Laptop auf, in die Tasten gehauen, Roadsurfer-Website geöffnet, nach dem passenden Gefährt gesucht, einen geschickten Termin ausgewählt, gebucht, fertig! Und natürlich war es die richtige Entscheidung. Uns hat es unglaublich gut gefallen. Das Vanlife ist genau unser Ding. Nächstes Mal vielleicht das größere Modell, da wir dann eventuell einen längeren Roadtrip planen. Aber für eine Woche waren wir mit dem VW T6 California Ocean “Surfer Suite” total zufrieden und können ihn uneingeschränkt weiter empfehlen. Er hat einfach alles, was man zum Leben braucht und noch ein bisschen mehr. Sieh selbst!

Bulli-Ausstattung

Die Bulli-Technik

  • 150 PS Diesel, Automatik
  • Navi
  • Rückfahrkamera und Parkpilot
  • Standheizung für kalte Nächte
  • Sitzheizung Fahrer und Beifahrer
  • Automatische Distanzregelung
  • Tempomat
  • 3-Zonen-Klimaautomatik
  • Radio mit allem drum und dran
  • Nagelneu! Erstzulassung aktuelles oder letztes Jahr
  • und und und

Der Bulli von innen

  • 2 Schlafplätze unten (115x200cm)
  • 2 Schlafplätze im Aufstelldach (120x200cm)
  • Küchenzeile mit Kühlschrank (42l), 2 Gas-Kochfelder, Spühlbecken
  • viel Stauraum
  • 4 Sitzplätze
  • Klapptisch im Innenraum
  • Frischwassertank (30l) und Abwassertank (30l)
  • Küchen-Box inklusive (Töpfe, Pfanne, Espressokocher, Becher, Gläser, Teller, Schüsseln, Besteck, Kochbesteck, Salatschüssel, Korkenzieher, scharfes Messer, Spülwanne, Sieb)
  • 230V-Steckdose und 2. Camping-Batterie
  • Verdunklungs-Rollos

Der Bulli von außen

  • Markise
  • Camping-Tisch und 2 Stühle
  • 230V-Stromanschluss außen mit Verlängerungskabel
  • Auffahrkeile
  • Ganzjahresreifen
  • schickes Design
  • Fahrradträger
  • Außendusche (kalt)
  • 5m lang, 2,30m breit, 1,99m hoch (bei der Fähre bis 6m angeben!)

Die zweite Camping-Batterie reicht perfekt aus, um eine Nacht ohne Stromanschluss zu verbringen. Wir hatten trotzdem immer die Standheizung, den Kühlschrank und die Innenbeleuchtung an und haben alle unsere technischen Geräte geladen. Während der Fahrt am nächsten Tag lädt sich die Batterie dann wieder auf. Mit einer 30l-Wasserfüllung sind wir ohne Probleme zwei Tage ausgekommen. Die Außendusche haben wir nicht genutzt, da wir ja im Herbst unterwegs waren.

Erklär-Video von roadsurfer.com

Wichtige Infos zur Reise mit dem Roadsurfer

  1. Mit den Roadsurfern fährst du klimaneutral! Pro Tonne ausgestoßenes CO2 und pro gefahrenem Kilometer spendet das Unternehmen an das Klimaschutzprojekt Waldschutz in Brasilien.
  2. Bevor du deinen Campervan abholst, kannst du die tollen Erklär-Videos anschauen. Wir wussten danach schon bestens bescheid.
  3. Wir haben bei der Abholung eine unkomplizierte und freundliche Einweisung bekommen und konnten offene Fragen klären.
  4. Alle Kilometer sind inklusive. Richtig klasse!
  5. Pro Buchung sind zwei Fahrer inklusive.
  6. Du bekommst Rabatt, wenn du den Campervan für längere Zeit mietest: ab dem 16ten Tag – 5 %, ab dem 23ten Tag – 10 % und ab dem 37ten Tag – 15 %.
  7. Bei der Abholung werden 800,00 € Kaution auf deiner Kreditkarte blockiert. Schau also, dass das Konto ausreichend gedeckt ist. Ansonsten habe ich von der Blockierung nichts mitbekommen.
  8. Nach der Reise solltest du deinen Campervan wieder ordentlich zurückgeben. Wir haben alles wieder wieder an seinen Platz geräumt, den Müll entsorgt, die Arbeitsflächen abgewischt und den Bus ausgekehrt. Und schon sah alles wieder tiptop aus und wir hatten keine Probleme bei der Rückgabe.
  9. Du darfst alle Länder außer Russland und die Türkei bereisen.
  10. Wenn du nach Frankreich fährst, musst du dich vorab bei Roadsurfer melden, um die Vignetten für die Umweltzonen zu bestellen.
  11. Für Reisen nach Schweden und Norwegen musst du dich für die Mautstraßen vorab online registrieren und unbedingt nach der Reise wieder abmelden.
  12. Für Reisen nach Spanien und Portugal: hier lesen!
  13. Es gibt eine Soforthilfe-Hotline rund um die Uhr: +49 89 250 079 364

Packliste für den Campervan


Auch wenn du ein gut ausgestattetes Wohnmobil mietest, benötigst du trotzdem noch ein paar Sachen. Neben der Grundausstattung an Lebensmitteln haben wir noch folgendes eingepackt. Bei den Roadsurfern ist gratis eine Küchen-Box dabei. Dadurch kannst du einiges an Küchen-Equipment zuhause lassen.


FAQ: Per Campervan durch Dänemark


Ist Dänemark ein geeignetes Land für einen Roadtrip mit dem Campervan?

Auf jeden Fall! Die Straßen sind überall super ausgebaut, sodass das Fahren richtig Spaß macht. Achtung: In Dänemark ist es Pflicht, auch tagsüber mit Licht zu fahren. Es gibt keine Pkw-Maut, nur die Storebaeltbrücke und die Öresundbrücke sind gebührenpflichtig. Außerdem ist das Land nicht so groß, dadurch kannst du auch während einer kürzeren Reise total viel anschauen und erleben. Es gibt viele Campingplätze und Wohnmobilstellplätze. Und an den Straßen findest du total viele Parkplätze mit Tischen und Bänken und mit sehr sauberen Toiletten.

Wann ist die beste Reisezeit für eine Camper-Reise durch Dänemark?

Wenn du im Meer baden möchtest, sind natürlich die Sommermonate am besten geeignet. Wir können aber auch die Nebensaison (ab Mitte September) absolut empfehlen. Wer die Ruhe liebt und die Natur für sich alleine genießen möchte, wird absolut begeistert sein. Auch die Campingplätze waren recht leer und deutlich günstiger als zur Hauptsaison. Aber Achtung, es haben nicht mehr alle Campingplätze geöffnet. Informiere dich am besten schon vorher. Wir hatten auch noch richtig gutes Wetter mit nur einem Regentag und 15 bis 20 Grad tagsüber. Nachts hatten wir die Standheizung meist auf Stufe 2 oder 3.

Darf man mit dem Campervan auf die dänischen “Autostrände” fahren?

Ja, darf man. In Dänemark gibt es einige befahrbare Strände. Auch für Campervans oder Wohnmobile gibt es dort keine Einschränkungen. Du kannst also einen tollen Bade- und Strandtag erleben, dein Mittagessen im Camper kochen oder den Sonnenuntergang im Bus genießen. Das Übernachten ist hier jedoch meistens verboten. Das siehst du an den Schildern am Strandeingang.

Wie schnell darf man in Dänemark fahren?

Innerorts: 50 km/h (Wohnmobile über 3,5 t: 50 km/h)
Außerorts: 80 km/h (Wohnmobile über 3,5 t: 70 km/h)
Autobahn: 130 km/h (Wohnmobile über 3,5 t: 80 km/h)

Die Bußgelder für Geschwindigkeitsüberschreitung (und auch für Parkverstöße, siehe oben) sind in Dänemark deutlich höher als in Deutschland.

Ist in Dänemark das Wildcamper erlaubt?

Hier musst du ein bisschen aufpassen. Es gibt zwar viele Wälder und Gebiete, in denen wildcampen ausdrücklich erlaubt ist, allerdings nicht für motorisierte Fahrzeuge. Ansonsten drohen hohe Strafen. Das Ausruhen im Fahrzeug und Wiederherstellen der Fahrtüchtigkeit ist in Dänemark aber auf jeden Fall erlaubt. Achte aber trotzdem immer auf die Beschilderung. Um Schwierigkeiten zu vermeiden, kann ich dir die App StayFree empfehlen. Für Dänemark sind hier zwar nicht wahnsinnig viele Übernachtungsplätze eingetragen, allerdings waren alle, die wir uns angeschaut haben, zuverlässig und wahrheitsgemäß beschrieben. Wir haben zwei Nächte kostenlos übernachtet und hatten keine Probleme. Das soll natürlich keine Garantie sein, dass das immer geht. Vorher genau informieren, ist auf jeden Fall wichtig. Außerdem bieten viele Campingplätze sogenannte Quickstops für einen günstigen Preis bei einer Anreise nach 20 Uhr und Abreise vor 10 Uhr. Es gibt auch viele Wohnmobilstellplätze für 5 bis 15 € mit WCs und Duschen. Alles in allem sollte das Übernachten also kein Problem darstellen.

Wie funktioniert das Tanken in Dänemark?

Du bedienst die Zapfsäulen an dänischen Tankstellen selbst. Bezahlen kannst du oftmals an Automaten. Der Spritpreise sind in Dänemark ähnlich wie in Deutschland.

Kann man in Dänemark günstig einkaufen?

Grundsätzlich sind Lebensmittel teurer als in Deutschland. Aber auch in Dänemark gibt es Discounter wie Aldi, Lidl oder Netto, falls dir mal etwas ausgeht. Aufpassen bei Minimärkten, wie zum Beispiel Købmand, hier sind die Preise für Essen und Trinken extrem hoch.

Dänemark mit dem Campervan, ja oder nein?

Definitiv Ja! Für 1-2 Wochen ein perfektes Ziel für einen Roadtrip.



Noch nicht genug von Dänemark? Hier geht’s weiter!


Warst du auch schon mal mit dem Campervan in Dänemark unterwegs und hast weitere gute Tricks und Tipps? Dann schreib mir doch gerne in den Kommentaren!


Offenlegung: Wir haben die komplette Reise selbst bezahlt.


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Ein Kommentar

  1. Supertolle Tips für eine Reise nach Dänemark im Reisemobil. Für ein zwei Wochen in einen VE Bulli zu zweit bestimmt ne tolle Sache, ich hätte Lust spätestens im Frühjahr zu buchen. Schöne Bilder und eine gesagt klasse Tips!!!!

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