Hoch im Norden befindet sich eine Inselkette mit schroffen Bergen und karibischen Stränden. Klingt unglaublich? Gibt’s aber! Die Lofoten gehören zu Norwegen und liegen an der Atlantikküste etwa 200 Kilometer nördlich des Polarkreises. Oft hörte ich, dass sie als eine der schönsten Inselgruppen der Welt gelten und dass sie durchaus mit dem fantastischen Island mithalten können. Darum ist dieses Fleckchen Erde auf meiner Bucketlist schnell immer weiter nach oben geklettert und ich wollte mich von der Schönheit der Lofoten unbedingt selbst überzeugen.

Bunte Häuschen soll’s dort auch geben und die liebe ich von all meinen Skandinavien-Reisen ja sowieso. Klingt also nach dem perfekten Reiseziel. Doch das Wetter könnte unberechenbar sein – viel Regen, viel Wind und Kälteperioden zu jeder Jahreszeit. Naja, wetterfeste Kleidung hatten wir ja sowieso im Campervan, also kann es so schlimm nicht werden. Doch dann kam alles ganz anders und wir wurden mit fünf Tagen strahlend blauem Himmel und Sonnenschein belohnt, ganz ohne einen einzigen Regentropfen. Das i-Tüpfelchen auf einer unvergesslichen Reise zu einem der schönsten Orte der Welt – denn all die Gerüchte hatten recht! Die Lofoten sind absolut magisch!



Die Reiseroute

Wir haben fünf Tage auf den Lofoten verbracht und inklusive aller Nebenrouten und Ausflügen eine Strecke von knapp 300 Kilometern zurückgelegt:

1. Tag: Moskenes – Å i Lofoten – Sørvågen – Reine
2. Tag: Reine – Sakrisøya – Hamnøy
3. Tag: Hamnøy – Rambergstranda – Flakstad – Nusfjord – Ballstad
4. Tag: Ballstad – Vik Beach – Haukland Beach – Borg – Gimsøy – Henningsvær – Austnesfjorden
5. Tag: Austnesfjorden – Hinnøya

Angereist sind wir übrigens mit unserem Campervan von Bodø auf dem norwegischen Festland per Autofähre bis nach Moskenes auf den Lofoten. Die Überfahrt dauert drei einhalb Stunden und ist je nach Jahreszeit eine schaukelige Angelegenheit. Ich empfehle dringend Medikamente gegen Übelkeit, da man ansonsten unter Umständen – so wie ich – zwei Tage lang an Seekrankheit leiden könnte.



Massentourismus? Ohne mich!

Ruhe! Einfach eins sein mit der Natur und dem Ort, an dem ich gerade bin. Alles alleine erkunden ohne störenden Lärm und wuselnde Menschenmassen. Keine überfüllten Campingplätze, kein Schlangestehen an der Dusche, keine lauten Nachbarn. Genauso gestalte ich meine Reisen und eigentlich gelingt mir das auch meist. Doch geht das auch an einem so berühmten Ort wie den Lofoten mit zugegebenermaßen nicht allzu vielen Ausweichmöglichkeiten, was auch schlichtweg an der geringen Größe der Inselchen liegt? Ein Geheimtipp ist die norwegische Inselkette nämlich schon lange nicht mehr. Noch vor 10 – 20 Jahren hat kaum ein Tourist die beschwerliche Anreise auf sich genommen, doch mittlerweile ist das Flugstreckennetz immer dichter ausgebaut und auch die Fähren fahren zur Hauptsaison mehrmals täglich. Aber wie schaffe ich es dann, meinen üblichen Reisestil auch hier umzusetzen?

Kein Zeitdruck

Die einzelnen Inseln der Lofoten sind mit einer durchgehenden 230 Kilometer langen Landschaftsroute miteinander verbunden. Wer schon öfter Roadtrips gemacht hat, der weiß, dass bei einem durchschnittlichen Reisetempo für diese Strecke etwa zwei Tage ausreichen. Doch das ist für die Lofoten nur dann sinnvoll, wenn du dir sehr wenige Ausflugsziele aussuchst und sowieso nur ein Wochenende Zeit hast. Wenn du so wie wir, die gesamte Strecke mit dem Van durch Norwegen zurückgelegt hast, dann solltest du dir auf den Lofoten Zeit lassen. Einfach mal runter vom Gas und pro Tag nur ein halbes Stündchen fahren. Wenn du viele schöne Orte anschauen möchtest, geht das auch gar nicht anders, denn diese liegen meist nur 5 – 10 Minuten voneinander entfernt. Entschleunigung ist das Zauberwort! Innehalten, die Gegend anschauen, genießen – mehr nicht!

Mache die Nacht zum Tag

Was wir schon auf Island gelernt und genutzt haben, geht auch auf den Lofoten! Reiseziele, die sehr weit vom Äquator entfernt sind und die du trotzdem zur Hauptsaison besuchst, bringen einen absoluten Insidertipp mit sich! Und der ist ganz einfach umzusetzen: Ausschlafen! Um 10 Uhr gemütlich wach werden, in Ruhe frühstücken, die Seele baumeln lassen und dann so gegen 20 Uhr zu den absoluten Tourismus-Hotspots aufbrechen. Aber wie soll das gehen, dann ist es doch dunkel? Nein, ist es nicht! Denn so weit im Norden hast du in den Sommermonaten fast durchgehend Tageslicht. Und so kannst du den ein oder anderen Ort in den späten Abendstunden anschauen, ohne vielen Menschen zu begegnen. Dann wirst du meistens auch noch mit tollen Lichtverhältnissen für super Fotos belohnt.

Die passende Reisezeit

Mein bester Tipp für einsame Reiseziele ist jedoch die Auswahl der Reisezeit. So nutze ich grundsätzlich die Nebensaison und nehme es lieber in Kauf, dass die großen Attraktionen schon geschlossen haben. Diese interessieren mich meistens eh nicht besonders, denn Natur und Ruhe sind mir einfach wichtiger. Mitte September war für die Lofoten einfach perfekt. Es war so leer, dass wir all die schönen Ausflugsziele nahezu alleine erkunden konnten. Und dennoch hatten wir tagsüber sonnige 10 – 12 Grad. (Ich möchte nochmals erwähnen, dass wir mit dem Wetter sehr großes Glück hatten, was uns auch von den Einheimischen mehrfach bestätigt wurde.) Der einzige Nachteil: Wir mussten öfter selber kochen, da auch viele Cafés und Restaurants schon im Winterschlaf waren. Das ist uns auf den Lofoten besonders aufgefallen, da sich die Besuchermenge hier sehr stark zwischen Haupt- und Nebensaison unterscheidet.

Fahre auf Abwegen

In den wärmeren Monaten sind die Straßenverhältnisse auf den Lofoten hervorragend. So gut wie alle Wege sind asphaltiert, es gibt kaum Schlaglöcher und selbst mit dem Campervan gibt es eigentlich überall Wendemöglichkeiten. Um auch mal geheime und entlegene Fleckchen zu entdecken, lohnt es sich die bekannte Landschaftsroute zu verlassen und die einzelnen Inseln genauer zu erkunden. Vor allem zur Hauptsaison sind die Parkplätze ordentlich überfüllt und mal eben anhalten ist fast unmöglich. Meide am Vor- und Nachmittag die Hauptstraße E10 und nutze stattdessen auch mal die Nebenstraßen, die zwar einen Umweg bedeuten, dafür aber deutlich ruhiger sind.



Tipp: Die besten Reiseführer für die Lofoten

Als große Reiseführer-Liebhaberin habe ich hier noch drei tolle Vorschläge, die dir bei deinen Reiseplanungen helfen können:

Erscheint im Februar 2022
‎Reise Know-How Verlag
144 Seiten

Erschienen im Juli 2019
‎Thomas Kettler Verlag
240 Seiten

Erschienen im März 2019
‎Rother Bergverlag
232 Seiten



Die schönsten Orte

Als wir um 4 Uhr morgens in der Dunkelheit von der Fähre rollen, können wir noch nicht mal erahnen, was uns in den nächsten Tagen erwarten wird. Um noch ein paar Stündchen Schlaf abzubekommen, bremsen wir an der nächstbesten Haltebucht ein. Unser Roadtrip startet bei Sonnenaufgang am süwestlichen Zipfel der Lofoten und die Inselkette begrüßt uns direkt mit ihrer schönsten Seite. Dazu gleich mehr…

Was gibt es auf den Lofoten alles zu sehen? Hier zeige ich dir die schönsten Orte, traumhafte Strände und die besten Fotospots meiner Rundreise.

Å i Lofoten

Die Sonne strahlt durchs Dachfenster, heißer Kaffee dampft in unseren Campingtassen und eingekuschelt blicken wir auf die ersten bunten Fischerhäuschen unserer Lofoten-Reise. Vom Parkplatz aus führt ein wunderschöner Wanderweg zur Bucht Andstabbvika und zum See Ågvatnet. Gigantische raue Felswände recken sich hier direkt am Ufer in die Höhe und thronen über der Atlantikküste.

Im Dörfchen Å kannst du das Lofoten Tørrfiskmuseum besuchen, wo du einen Einblick in die Stockfischproduktion bekommst. Nachdem du einen Spaziergang durch den kleinen Hafen entlang der traditionellen, roten Rorbuer ( = Fischerhäuschen) gemacht hast, erwartet dich in der Bakeriet på Å eine ganz berühmte Spezialität: leckere Zimtschnecken mit Kakao.

Info
Parkplatz: 67°52’47.3″N 12°58’40.0″E
Bäckerei: Å vegen 21, 8392 Sørvågen, Norwegen


Sørvågen

Das kleine Örtchen Sørvågen hat etwa 420 Einwohner und liegt nur 2,5 Kilometer entfernt vom Fährhafen in Moskenes. Direkt an der Hauptstraße befindet sich der See Sørvågvatnet mit majestätischen Bergen im Hintergrund. Wenn du in westlicher Richtung am See vorbeifährst und kurz danach rechts abbiegst, gelangst du zum Startpunkt des Tindstinden Wanderwegs. Von hier aus gelangst du auf einer Gesamtstrecke von etwa 6 Kilometern auf den 472 Meter hohen Tindstinden Gipfel.

Im Zentrum von Sørvågen kann ich dir unbedingt empfehlen, den kleinen Hafen zu besuchen. In der Hauptsaison gibt es hier ein paar kleine Restaurants und Geschäfte. Aber auch allein der Blick auf die Boote und Fischerhäuschen ist ein Zwischenstopp wert.

Info
Tindstinden Wanderparkplatz: 67°53’28.0″N 13°00’36.6″E
Viewpoint Hafen: 67°53’17.9″N 13°01’17.0″E
Parkplatz in Hafennähe: 67°53’26.0″N 13°01’28.0″E


Flakstad

Von der Insel Moskenesøy führt uns die Brücke Kåkernbrua schließlich auf die Insel Flakstadøy. Diese ist auf der nördlichen Inselseite besonders von flachen Wiesen und Weiden und seicht abfallenden Sandstränden geprägt. An der Nordküste liegt auch die Flakstad Kirke mit leuchtend roter Holzfassade. Die erste Version der Kirche wurde im Jahr 1430 aus Treibholz erbaut, die zweite und heutige Kirche wurde im Jahr 1780 fertig gestellt.

Auf dem Weg zur Kirche begegnest du übrigens einigen flauschigen Vierbeinern, die hier ein recht entspanntes Leben genießen. Es verirren sich jährlich nämlich nur einige hundert Touristen zur Flakstad Kirke. Im Vergleich zu den Top-Sehenswürdigkeiten der Lofoten ist das ziemlich wenig, denn diese werden von über einer Million Reisenden pro Jahr besucht.

Info
Flakstad Kirke: Kjerkveien 26, 8380 Ramberg, Norwegen


Gimsøy

Wo wir gerade bei den friedlichen Orten der norwegischen Inselkette sind. Einen einsameren Ort als die Insel Gimsøy wirst du auf den Lofoten kaum finden. Hier führt die Hauptstraße E10 nämlich eigentlich nur dran vorbei. Du musst also aktiv links abbiegen und einen Umweg von 27 Kilometern in Kauf nehmen, um diesen untypischen Lofoten-Ausläufer zu besuchen.

Und weil du hier sowieso keine Menschenseele triffst, kannst du die kerzengeraden Streckenabschnitte auch mal zu Fuß erkunden. Du wirst kaum einen Autofahrer stören, das kannst du mir glauben. Wir mussten hier nämlich genau 0 mal in eine Haltebucht ausweichen, um ein anderes Fahrzeug vorbei zu lassen. Auch die Gimsøy Kirke ist unbedingt einen Besuch wert, vor allem wegen der wunderschönen Lage am Sandstrand.

Die Insel Gimsøy ist 46 Quadratkilometer groß und besteht im Gegensatz zu den anderen Inseln aus einer topfebenen Moorlandschaft, bewachsen mit flachen Sträuchern und Gebüsch. Doch ein Hügel sticht aus der Umgebung heraus: der 368 Meter hohe Hoven in seiner ganz speziellen Haiflossenform. Auf einer rund 4 Kilometer langen Wanderung kannst du diesen übrigens auch besteigen. Belohnt wirst du mit einem beeindruckenden 360-Grad-Ausblick.

Info
Parkplatz Hoven-Wanderung: 68°20’24.1″N 14°07’29.0″E (kostenpflichtig)
Gimsøy Kirke: 68°19’14.1″N 14°14’28.8″E


Austnesfjord

Je weiter man in Richtung des norwegischen Festlands fährt, desto landestypischer wird auch die Umgebung. Der 13 Kilometer lange Austnesfjord formt an seinem Ufer skurrile und mächtige Bergformationen und erinnert mich damit fast schon wieder an Südnorwegen. Um diesen tollen Anblick besonders gut genießen zu können, wurde hier einer der schönsten Rastplätze Norwegens errichtet. Hier führt dich nämlich ein Holzsteg hinauf zu einem Aussichtspunkt mit einer traumhaften Fjordsicht und mit Blick auf die gegenüber liegende Sildpollnes Kapelle.

Übrigens ist das nicht die einzige besondere Raststätte in Norwegen. Davon gibt es sogar ziemlich viele. Einige talentierte Architekten haben es sich zur Aufgabe gemacht, den Reisenden im Land mit wahren Meisterwerken ihre Mittagspause zu verschönern. Ein paar Beispiele habe ich hier:

  • Ureddplassen Raststätte in Polarkreis-Nähe (66°57’01.2″N 13°37’54.2″E)
  • Hellåga Raststätte in der Nähe von Mo i Rana (66°18’49.3″N 13°17’02.2″E)
  • Kleivodden Raststätte auf den Vesterålen (69°17’51.1″N 15°59’36.7″E)
  • Akkarvikodden Raststätte auf den Lofoten (67°57’45.5″N 13°09’15.7″E)

Info
Rastplatz Austnesfjorden: 68°18’57.8″N 14°42’57.5″E
Sildpollnes Kapelle: Sildpollneset 96, 8316 Laupstad, Norwegen


Hinnøya

Nun erreichen wir die letzte Insel der Lofoten, die die Inselgruppe sozusagen mit Norwegen verbindet. Dann fehlt noch eine letzte Brücke und du bist wieder auf dem Festland. Allerdings zählt Hinnøya schon nicht mehr komplett zu den Lofoten, sondern nur die südwestliche Spitze.

Hinnøya ist mit ihrer Fläche von rund 2.205 Quadratkilometern nach Spitzbergen die zweitgrößte Insel Norwegens. Sie wird von zwei Fjorden beinahe in zwei Hälften geteilt. Der Øksfjord bahnt sich einen 20 Kilometer langen Keil von Süden aus in die Insel und der Gullesfjord tut selbiges aus Norden mit einer Länge von 30 Kilometern. Nur etwa 5 Kilometer Land verbinden den westlichen mit dem östlichen Teil von Hinnøya. Die Insel ist geprägt von einer sehr bergigen Landschaft, teilweise mit schneebedeckten Plateaus, die das ganze Jahr über nicht schmelzen. Der höchste Berg ist der Møysalen im Süden der Insel mit einer stolzen Höhe von 1.262 Metern.

Ausflugstipps

  • Bootstour im Trollfjord mit Seeadler-Sichtungen (zum Beispiel von Svolvær aus)
  • Besuch des Møysalen Nationalparks (Informationszentrum: Fv822 820, 8414 Hennes, Norwegen)
  • Polarlicht-Tour oder Wildlife-Safari mit Vesterålen Tours (Standort: Majabergveien 11B, 8406 Sortland, Norwegen)
  • Digermulkollen Wanderung auf den Gipfel des Keiservarden (Distanz: 4,2 Kilometer, Höhenunterschied: 342 Meter, Ausgangspunkt: 68°18’46.2″N 14°59’12.9″E)


Atembraubende Strände im hohen Norden

Eine Besonderheit der Lofoten sind sicherlich die karibischen, weißen Sandstrände, die man in dieser Region oberhalb des Polarkreises nicht vermuten würde. Umso eindrucksvoller wirkt es, wenn du auf deinem Roadtrip die Inseln Flakstadøy oder Vestvågøy erreichst und zum ersten Mal auf türkisblaues Meer und traumhafte Stände blickst. Dazu kreischende Möwen, knallbunte Surfbretter, eine ordentliche Brise Meeresluft und rauschende Wellen – genauso stellt man sich den Atlantik vor. Eigentlich aber ein paar tausend Kilometer südlicher und mindestens 20 Grad wärmer.

Im norwegischen Sommer kann ich mir einen Strandtag hier trotzdem gut vorstellen. Furchtlose und abgehärterte Surfer anscheinend auch im Herbst. Für einen wunderschönen Strandspaziergang eignet sich aber eh so gut wie jedes Wetter. Darum habe ich mir diese paradiesischen Fleckchen mal genauer angeschaut.

Rambergstranda

Diesen fotogenen Strand habe ich bei meinen Reisevorbereitungen schon häufig auf Bildern gesehen. Die rote verwitterte Strandhütte ist eines der meist fotografiertesten Motive der Lofoten. Der Rambergstranda befindet sich auf der Insel Flakstadøy. Du kannst dein Gefährt auf einer großen asphaltierten Wendeplatte abstellen und gelangst über eine Weg aus Sand und Holzschwellen hinunter zum Meer. Der Strandabschnitt liegt in der malerischen Bucht Jusnesvika und bietet Platz für einen ausgiebigen Tag am Meer auf einer Länge von etwa 900 Metern. Übrigens kannst du hier zur entsprechenden Jahreszeit sogar Orcas beobachten.

Im benachbarten Örtchen Ramberg findest du Restaurants und Cafés, Geschäfte, ein Kino, eine hübsche Hafenpromenade, einen Supermarkt und ein paar Ferienhäuser.

Info
Parkplatz: 68°05’54.1″N 13°14’44.1″E


Hier findest du einige Produkte, die ich vor und während meiner Reisen verwende. Viel Spaß beim Durchschauen!


Skagsanden Beach

Nur etwa fünf Autominuten weiter gelangst du zum nächsten Strand. Der Skagsanden Beach ist unterteilt in zwei Buchten und mit einer Länge von rund einem Kilometer noch ein bisschen größer als der Ramberg Strand. Im Hintergrund türmt sich eine imposante Bergkette in den Himmel, was den Strand auch bei Fotografen besonders beliebt macht. In klirrend kalten Winternächten triffst du hier auch oft auf Polarlichtjäger.

Ansonsten ist der Skagsanden Beach wegen seiner guten Wellen vor allem bei Surfern und Kitern beliebt. Viele Surfer bleiben darum gleich mehrere Tagen auf dem direkt am Strand gelegenen Lofoten Beach Campingplatz.

Info
Rastplatz am Skagsanden Beach: 68°06’13.1″N 13°17’02.8″E
Lageplan Campingplatz: hier klicken
Standort Campingplatz: Kjerkveien 45, 8380 Ramberg, Norwegen


Vik Beach

Weiter geht’s auf der Insel Vestvågøy mit dem nächsten Traumstrand in der Bucht Vikbukta, umgeben von türkisblauem Wasser und hohen Bergen. Die schroffen, vom Meer geschliffenen Felsen bilden einen einzigartigen Kontrast zum feinen weißen Sandstrand, der auf einer Länge von etwa 600 Metern unbedingt zu einem Ausflug einlädt. Vor allem die Ruhe macht den Vik Beach so besonders, denn damit ist es in der deutlich berühmteren Nachbarbucht dann vorbei. Doch dazu kommen wir gleich.

Wenn du hinter dem Strand in den Vikveien nach rechts abbiegst, gelangst du zu einigen hübschen, einsam gelegenen Ferienhäusern und schließlich zu den Seen Vikvatnet, Mørkdalsvatnet, Reppvatnet und Farstadvatnet. Hier kannst du bei tollen Spaziergängen die einmalige Landschaft genießen. Außerdem befindet sich am Vik Beach auch der Startpunkt zu einer kleineren Bergwanderung: die Wanderung zum Gipfel des Holandsmelen (4 km Länge, 430 Höhenmeter).

Info
Vik Beach Parkplatz: 68°11’41.3″N 13°32’12.6″E
Holandsmelen-Wanderung Parkplatz: 68°10’34.3″N 13°31’28.6″E


Haukland Beach

Und dieser märchenhafte, atemberaubende Strand ist wohl der berühmteste auf den Lofoten. Zur Nebensaison absolut perfekt und dennoch ziemlich gut besucht bei frischen 8 Grad. Die Kulisse ist allerdings so einzigartig schön, dass ich das sehr gut nachvollziehen kann. Bei strahlendem Sonnenschein spielen die Menschen Beach Volleyball, machen eine Yoga-Session, gehen surfen oder liegen einfach nur im Sand und genießen die Sonnenstrahlen. Ganz genau so wie man es von einem traumhaften Strand gewohnt ist, nur eben deutlich kühler. Das tut dem Strandfeeling aber keinen Abbruch, im Gegenteil – dieser Ort hat eine ganz besondere Aura. So friedlich und ruhig, nichts zu hören außer ein paar Möwen, Meeresrauschen und safte Entspannungsmusik von den Yogis nebenan. Ich möchte nochmals betonen, dass ich Mitte September hier war. Eine leise Ahnung habe ich, was hier im Hochsommer los sein könnte, denn diesen phantastischen Ort lässt sich dann bestimmt niemand entgehen.

Der Haukland Beach zeichnet sich aus durch kristallklares, türkisblaues Meer, weißen Sandstrand und steile, dramatische Berge rings um die Bucht. Dieses Postkartenmotiv wirkt fast surreal, denn es ist wirklich schwer zu begreifen, was die Natur hier für ein perfektes Paradies geschaffen hat. Und der Begriff Perfektion wird diesem Ort irgendwie immer noch nicht richtig gerecht. Alle Superlative unserer Sprache könnten nicht beschreiben, wie schön dieser Strand ist. Jeder Mensch MUSS mindestens einmal im Leben hier gewesen sein! Punkt!

Aktivitäten und Informationen
  • Single- oder Doppelkajaks ausleihen
  • Stand Up Paddling
  • Haukland Beach Café – geöffnet von Juni bis September (11 – 17 Uhr)
  • Öffentliche Toiletten (kosten 2 €)
  • Tipp: Wanderung zum Uttakleiv Beach, 4 Kilometer pro Weg, meistens flach
  • Parkplatz: 68°11’57.9″N 13°31’55.1″E (Kosten für 6 Stunden: 4 €, Kosten über Nacht: 16 €)
  • Geführte Wandertouren zum Gipfel des Mannen
  • Haukland Beach House Ferienwohnung: Haukland 24, 8370 Leknes, Norwegen


Die besten Fotospots

Die Lofoten sind nicht zuletzt auch wegen der vielen traumhaften Fotomotive ein so beliebtes Reiseziel. Alle oben genannten Orte sind selbstverständlich auch wunderschöne Kulissen für einzigartige und unvergessliche Reiseerinnerungen. Dennoch möchte ich dir hier noch vier Orte zeigen, an welchen DIE typischen und berühmten Lofoten-Fotos entstehen.

Reine

Das Städtchen Reine liegt auf einer Halbinsel ganz unten am südwestlichen Punkt der Lofoten. Den beliebten Blick auf Reine und die Berge rings herum bekommst du am Ziel der Reinebringen-Wanderung. Schwindelerregende 1.566 Stufen führen dich hinauf zum Aussichtspunkt, von wo aus du dein einzigartiges Postkartenmotiv schießen kannst. Die Gesamtstrecke (hin und zurück) ist etwa 3 Kilometer lang und überwindet rund 450 Höhenmeter. Die Wanderung besteht fast ausschließlich aus steilen Stufen und ist nicht geeignet für Menschen mit Höhenangst.

Auf Grund meiner Seekrankheit nach der Fährüberfahrt konnten wir die Wanderung leider nicht machen und haben stattdessen die Drohne hoch geschickt. Das Foto ist zwar ähnlich wie eines vom Aussichtspunkt, dennoch ist es schade, dass wir die Wanderung nicht machen konnten. Beim nächsten Mal dann!

Fotospot
Reinebringen Aussichtspunkt: 67°55’37.0″N 13°04’40.1″E
Startpunkt Wanderung: 67°55’42.2″N 13°05’02.4″E


Sakrisøy

Das ist mein absolutes Lieblings-Fotomotiv der Lofoten. Schon so oft habe ich das gelbe Haus in Reiseführern und Zeitschriften gesehen und mir war immer klar, dass ich irgendwann davor stehen möchte. Eigentlich ist es kein wirklich besonderes Haus, aber für mich war es immer das perfekte Abbild der Lofoten. So hat ja irgendwie jeder seine Träume und Idealvorstellungen. Und wenn ich mich nun selbst auf dem Foto mit dem gelben Haus sehe, bedeutet mir das Welt. Ich habe es geschafft, mir diesen riesigen Reisetraum zu erfüllen. Ich habe die Lofoten besucht und erkundet und unvergessliche Erinnerungen geschaffen, die mir niemand nehmen kann. Vielleicht können das nur leidenschaftliche Weltenbummler nachvollziehen – aber diese Momentaufnahme steht für das pure Glück, für grenzenlose Lebensfreude und für so viel Dankbarkeit an das Universum, dass ich mir diesen Lebenstraum erfüllen durfte.

Die winzige Insel Sakrisøy liegt am Fuße des Olstind, einem der berühmtesten und markantesten Berge der Lofoten. Sakrisøy ist nur etwa 3 Hektar groß und beherbergt einen Surfshop, einen Seafood-Händler, zwei Restaurants, einen Kanu- und Kajakverleih und ein Puppen- und Spielzeugmuseum. Außerdem kannst du ein traditionelles Rorbuer* mieten und dort übernachten.

Fotospot
Gelbes Haus: 67°56’31.2″N 13°06’47.7″E


Hamnøy

Vermutlich ist das der bekannteste Fotospot der Lofoten. Auf der gegenüberliegenden Brücke sammeln sich täglich unzählige Fotografen, um dieses wunderschöne Motiv einzufangen. Zu jeder Jahres- und Tageszeit entwickelt dieser Ort einen ganz besonderen Charme. Ob mit schneebedeckten Gipfeln, eingehüllt in Nebelschwaden, im Sonnenuntergang oder bei Nacht (am besten noch mit Polarlichtern) – Hamnøy ist einfach ein Blickfang. Stell dir vor, Hamnøy ist sogar so berühmt, dass die Firma Ravensburger von einem Wintermotiv ein 3.000-Teile-Puzzle auf den Markt gebracht hat. Und wenn du vor deiner Reise wissen möchtest, wie denn die Landschaft rund um Hamnøy gerade aussieht, dann gibt’s sogar eine Webcam mit Livebildern.

Du erreichst das kleine Örtchen ganz einfach über die E10. Das Auto kannst du in einer Parkbucht entweder vor oder hinter der Brücke abstellen. Falls du ein Stativ mitnehmen möchtest für eine Langzeitbelichtung, dann beachte, dass das Brückengeländer etwa 1,50 Meter hoch ist. Außerdem ist es hier oftmals wahnsinnig stürmisch – aufpassen, dass die Kamera nicht im Wasser landet.

Webcam Hamnøy - die Lofoten | SkylineWebcams

Hamnøy – die Lofoten Webcam

Fotospot
Hamnøy-Aussichtspunkt: 67°56’43.3″N 13°07’53.0″E


Henningsvær

Und zu guter Letzt möchte ich dir noch einen der berühmtesten und spektakulärsten Fußballplätze der Welt vorstellen. Herzlich Willkommen im Henningsvær Football Stadion. Für diesen Fotospot brauchst du natürlich eine Drohne, selbstverständlich unter Beachtung der EU-Drohnen-Regeln. Grundsätzlich dürfen Drohnen in Norwegen nur 120 Meter hoch steigen.

Wichtig!
Seit 31.12.2020 gelten die neuen EU-Drohnen-Regeln. Alle Drohnen-Betreiber, die eine Drohne mit Kamera fliegen, müssen sich beim Luftfahrt-Bundesamt registrieren. Außerdem ist je nach Drohne der Drohnenführerschein notwendig. Alle wichtigen Informationen zur Drohnennutzung in Norwegen findest du hier.

Auch ansonsten ist Henningsvær unbedingt einen Tagesausflug wert. Der Hafen ist richtig hübsch und befindet sich zu Fuß nur wenigen Minuten entfernt vom Fußballplatz. Außerdem gibt es viele niedliche Geschäfte zum Bummeln und natürlich auch einige Cafés und Restaurants.

Fotospot
Henningsvær Football Stadion: 68°08’52.4″N 14°12’02.9″E
Henningsvær Hafen: 68°09’02.8″N 14°12’04.3″E



Zwei Museen, die du nicht verpassen darfst!

Selbst wenn du kein Fan von Museumsbesuchen bist, dann wirst du von diesen beiden Tipps begeistert sein, das kann ich dir versprechen.

Nusfjord

Das kleine Fischerdorf Nusfjord liegt ganz im Süden der Insel Flakstadøy und ist seit dem Jahr 1843 im Besitz der Familie Dahl. In der wärmeren Jahreshälfte ist Nusfjord ein riesiges und sehr interessantes Freilichtmuseum. Außerdem kannst du auch längere Zeit in Nusfjord bleiben und im wunderschönen Nusfjord Arctic Resort* mit zwei Restaurants und Spa-Bereich übernachten.

Die Gebäude des Dorfs stammen aus dem 18. und 19. Jahrhundert und sind denkmalgeschützt. Du kannst dir fast alle von innen anschauen, wo sich spannende Ausstellungen befinden und das Leben und die Stockfisch-Produktion vor einigen hundert Jahren zeigen. Die einzelnen bunten Fischerhütten werden so liebevoll und detailgetreu in Stand gehalten und beherbergen unter anderem eine ursprüngliche Schmiede, eine Räucherei, ein Bootshaus, die Bäckerei, ein Sägewerk und vieles mehr.

In den Sommermonaten wird hier übrigens auch heute noch Kabeljau gefangen, Stockfisch produziert und ins Ausland exportiert. Der Eintritt ins Freilichtmuseum kostet rund 10 €, was den Erhalt des Fischerdorfs unterstützt und absolut rechtfertigt.

Info
Öffnungszeiten: täglich 12 – 15 Uhr
Freilichtmuseum: 68°02’07.2″N 13°20’53.8″E
Parkplatz: 68°02’08.3″N 13°20’46.5″E


Wikingermuseum in Borg

Solltest du auf den Lofoten tatsächlich mal einen völlig verregneten Tag erwischen, dann kann ich dir dieses spannende Museum empfehlen (natürlich auch wenn es nicht regnet). Nicht nur Fans der Serie Vikings kommen hier voll auf ihre Kosten. Das Wikingermuseum befindet sich auf der Lofoten-Insel Vestvågøy im Örtchen Borg. Die Hauptstraße E10 führt direkt am Besucherparkplatz vorbei, du kannst es also nicht verfehlen.

In den 1980er wurde an dieser Stelle bei Ausgrabungen eine Siedlung gefunden, die zurück geht bis zum 2. Jahrhundert n. Chr. und bis zum 15. Jahrhundert bevölkert war. Zur Wikingerzeit von 793 bis 1066 n. Chr. lebten hier mindestens 1.800 Menschen in 115 Höfen. Besonders bedeutungsvoll ist das Langhaus, das in Borg entdeckt und für das Wikingermuseum nachgebaut wurde. Das Original wurde zwischen dem 5. und 6. Jahrhundert errichtet und im 7. Jahrhundert vergrößert, sodass es schließlich 83 Meter lang und bis zu 9 Meter breit war. Damit ist es das größte Langhaus aus der Wikingerzeit, dessen Überreste bislang gefunden wurden. Im Inneren des Nachbaus gibt es echte Artefakte zu bestaunen und total viel über die Wikinger zu lernen.

Info
Standort: Vikingveien 539, 8360 Bøstad, Norwegen
Eintritt: ca. 18 € für Erwachsene
Öffnungszeiten: ganzjährig 11 – 16 Uhr, Mai und September 10 – 17 Uhr, Juni bis August 10 – 19 Uhr



Übernachtungs-Tipps

Obwohl wir auf unserer dreiwöchigen Norwegen-Reise mit dem Campervan unterwegs waren, haben wir uns auf den Lofoten zwei Nächte in Unterkünften gegönnt. Da man hier sowieso eher auf Campingplätze angewiesen ist und sich das “Freistehen” meistens etwas schwieriger gestaltet, ist das eine tolle Gelegenheit, um die norwegischen Übernachtungsangebote genauer kennenzulernen.

Tiny-House auf Olenilsøya

Die Insel Olenilsøya liegt ziemlich genau in der Mitte zwischen Sakrisøy und Hamnøy. Und genau hier befindet sich ein kleines Tiny-House*, was sich als perfekten Ausgangspunkt für Ausflüge zu den berühmten Lofoten-Fotospots eignet. Direkt nebenan befindet sich auch noch eine Villa mit drei Schlafzimmern, falls du mit einer größeren Gruppe unterwegs bist.

Das Tiny-House hat eine Fläche von 15 Quadratmetern mit Terrasse und kleinem Garten. Im Erdgeschoss gibt es eine Küchenzeile mit Kühlschrank, Herdplatte, Kaffeemaschine und Wasserkocher. Außerdem kannst du es dir im Wohnbereich mit zwei Sesseln und TV gemütlich machen und das kleine Bad mit Dusche und WC nutzen. Das Bett befindet sich auf der zweiten Ebene direkt unterm Dach, was für eine kuschelige Zeltatmosphäre sorgt. Das Highlight ist jedoch die Lage des Tiny-House, denn du blickst direkt in die kleine Bucht vor Sakrisøy mit dem blauen Atlantik, den mächtigen Bergen und den niedlichen gelben Fischerhäuschen.

Info
Preis pro Nacht: 139,00 € für 2 Personen
→ Kostenlose Stornierung bis 6 Tage vor Anreise möglich
Standort: 67°56’25.5″N 13°07’03.0″E


Traum-Hotel in Ballstad

Das kleine Dörfchen Ballstad liegt an der südwestlichen Spitze der Lofoten-Insel Vestvågøy und hat etwa 820 Einwohner. Direkt am Norwegischen Atlantik mit Blick auf den Berg Skottinden befindet sich das Hotel Solsiden Brygge Rorbuer*. Das Hotel bietet unterschiedliche Unterkünfte vom traditionellen Rorbuer bis zu größeren Ferienhäusern oder auch schicke Apartments im Hauptgebäude.

Wir haben uns für eine Designsuite mit Meerblick entschieden und waren wirklich mehr als begeistert von dem tollen Zimmer und vor allem auch von dem extrem netten Hotelpersonal, das mir alle meine Fragen beantwortet konnte. Außerdem haben wir die schöne hoteleigene Sauna genutzt und wurden am nächsten Morgen mit einem tollen Frühstück verwöhnt.

Zimmerausstattung
Die Designsuite ist 25 Quadratmeter groß und bietet alles, was du für einen gelungenen Aufenthalt brauchst. Vor allem das bequeme Bett war einfach Erholung pur nach so vielen Nächten im Campervan.

Wohn- und Schlafbereich
– gemütliches Himmelbett
– zwei bequeme Sessel
– Fernseher mit Netflix
– viele verschiedene Lichtquellen
– toller Holzboden
– traumhafter Blick aufs Meer
– kostenfreies WLAN

Bad
– Doppeldusche (habe ich davor noch nie gesehen)
– Toilette
– zwei Waschbecken
– kostenlose Pflegeprodukte
– Föhn

Küchenzeile
– Kaffeemaschine
– Wasserkocher
– Spühlbecken
– Kühlschrank
– Spülmaschine (!)

Info
Preis pro Nacht: 159,00 € für 2 Personen in der Nebensaison (inklusive Frühstück)
→ Kostenlose Stornierung bis 4 Tage vor Anreise möglich
Standort: Moloveien 41, 8373 Ballstad, Norwegen


Fazit

Was für eine Reise! Sicherlich eine der schönsten, die ich bisher gemacht habe. Wenn du einen Roadtrip durch Norwegen machst, darfst du die Lofoten nicht verpassen. Ich bin überzeugt, es ist einer der schönsten Fleckchen der Welt. Auch falls du nur ein paar Tage frei hast, lohnt sich eine Lofoten-Reise definitiv. Scheue nicht vor der Umsteige-Verbindung mit dem Flugzeug, denn du wirst es auf keinen Fall bereuen. Vor Ort solltest du dir dann unbedingt einen Mietwagen nehmen, so kannst du die tolle Inselkette ganz unabhängig und individuell bereisen. Was bleibt mir noch anderes zu sagen als: Nichts wie hin!

Ein kleiner Ausblick

Von Hinnøya aus ging unsere Reise weiter. Wir haben die Lofoten verlassen und sind noch ein Stückchen weiter nördlich gefahren auf die nächste Inselgruppe: die Vesterålen. Und vielleicht sollte dieser letzte Tag in Norwegen für uns noch ein ganz besonderer werden… Sieh selbst!

→ Mehr dazu folgt in Kürze im nächsten Blogbeitrag.


Warst du auch schon mal auf den Lofoten und hast weitere schöne Ausflugstipps? Dann schreib mir doch gerne in den Kommentaren!


Offenlegung: Wir haben die komplette Reise selbst bezahlt.

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6 Kommentare

    1. Hallo Linda,
      falls du wirklich nur ein Wochenende Zeit hast, würde ich die Lofoten trotzdem besuchen. Da kannst du auf jeden Fall etwas erleben. Falls du aber ein paar Tage mehr einrichten kannst, dann nimm dir lieber etwas mehr Zeit 🙂

  1. Also lch muss dir wirklich gratulieren das hast du ganz toll gemacht
    Ich hab heuer eine Tour in Norwegen geplant für ca 2 Monaten da hätte ich noch 2 fragen
    1 wie ist das mit dem wohnmobil bei den Überfahrten soll man vorher reservieren fahre anfangs Mai über dänemark und ist es sinnvoll einen gewissen Betrag im Vorhinein zu zahlen und dann ca 50 %ermässigung zu erhalten
    2 wie ist das mit der strassenmaut man liest da auch verschiedenes etwas vorher registrieren soll wenn man länger unterwegs ist auch günstiger sein vielleicht hast du Erfahrung und könntest mir antworten

    1. Hallo Wolfgang!
      Vielen lieben Dank, das freut mich sehr 🙂
      Ich wünsche dir eine wunderschöne Reise! Zu deinen Fragen kann ich folgendes sagen:

      1. Wir haben die Fähre von Bodø auf die Lofoten im Voraus reserviert, da ich gehört habe, dass man dann Rabatt bekommt. Allerdings haben wir mit dem Flugzeug nach Norwegen geflogen und haben den Campervan dann in Oslo gemietet, sodass wir nicht über Dänemark anreisen mussten.

      2. Ich habe auch gehört, dass es auf jeden Fall günstiger sein soll, wenn man vorab sein Fahrzeug bei Epass24 registriert. Da wir aber, wie gesagt, einen norwegischen Mietcampervan hatten, war bei uns ein kleines Sendegerät mit Chip eingebaut, mit welchem wir automatisch bezahlt haben. Und stell dir vor, wir warten nun 4 Monate nach der Reise noch immer auf die Rechnung….

      Ich habe dir hier mal einen super Link von ADAC mit allen Maut-Informationen zu Norwegen rausgesucht:
      https://www.adac.de/reise-freizeit/maut-vignette/norwegen/
      Ich hoffe, ich kann dir damit ein bisschen weiterhelfen!

      Viele liebe Grüße
      Marielle

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