Falls du in der nächsten Zeit eine Reise zur schönen Insel im Indischen Ozean planst, findest du hier ein paar nützliche Einblicke und Tipps für einen gelungenen Urlaub.


Übersicht

  1. Klima / beste Reisezeit
  2. Anreise
  3. Einreise
  4. Gesundheit
  5. Sicherheit
  6. Reisekosten und Währung

1.   Klima / beste Reisezeit

Wir reisten im September nach Mauritius und können das durchaus weiterempfehlen. Das ist zwar noch Nebensaison und es ist noch nicht so heiß, dennoch hatten wir tagsüber angenehme 26 bis 28°C und konnten bei etwa 23°C Wassertemperatur baden gehen. Außerdem hatten wir keinen einzigen Regentag und es waren noch recht wenige Touristen auf der Insel.

Die Hauptreisezeit beginnt dann im November und dauert bis April/Mai. In dieser Zeit liegen die Temperaturen durchschnittlich bei 30°C, baden kann man bei ca. 27°C. Dann herrscht zwar auch Regenzeit, allerdings halten die Regenschauer meist nicht lange an.


2.   Anreise

Flüge nach Mauritius sind gar nicht so teuer, wie man vielleicht denkt. Von München oder Frankfurt aus fliegen Eurowings, Lufthansa, Condor oder Swiss auf direktem Weg zur Insel. Wenn du den richtigen Zeitpunkt erwischst, gibt’s das sogar für insgesamt nur 450€ hin und zurück. Nach 11 bis 12 Stunden erreichst du dann den Sir Seewoosagur Ramgoolam International Airport of Mauritius im Südosten der Insel. Von hier aus gibt es zahlreiche Transfermöglichkeiten, die dich in höchstens 1,5 Stunden zu deiner Unterkunft bringen.


3.   Einreise

Für bis zu drei Monate darfst du dich als Deutscher ohne besonderes Visum in Mauritius aufhalten. Dein Reisepass muss über das Reiseende hinaus gültig sein, außerdem muss man bei der Einreise das Rückreisedatum sowie den Aufenthaltsort während der Reise angeben. Dann musst du noch eine Gesundheitsbefragung ausfüllen und schon ist der Stempel in deinem Reisepass.


4.   Gesundheit

Für eine Reise von Deutschland nach Mauritius benötigt man keine besonderen Impfungen. Empfohlen werden die, die man eh schon haben sollte (Tetanus, Hepatitis A, Polio, Diphterie, Mumps, Masern, Röteln).

Noch was positives: Auf der afrikanischen Insel gibt es keine epidemischen Tropenkrankheiten, wie Malaria oder Dengue-Fieber. Es gibt auch keine gefährlichen Tiere an Land. Anders sieht es unter Wasser aus, hier gibt es den giftigen Steinfisch oder auch Seeigel. Daher solltest du unbedingt Badeschuhe tragen und beim Schnorcheln keine Fische anfassen. Wenn man das beachtet, kann man aber ganz unbesorgt im Meer plantschen.

Für Hellhäuter wie mich empfehle ich einen Sonnenschutzfaktor von mindesten 30, denn gerade in der angenehmen Meeresbrise unterschätzt man die Kraft der Sonne schnell. Auch ein Mückenschutz wird für Reisende empfohlen, da die Biester vor allem bei Dschungel-Ausflügen ganz schön nervig sein können.


5.   Sicherheit

Schon mal vorab: So sicher wie in Mauritius habe ich mich selten auf Reisen gefühlt! Mauritius zählt zu den reichsten Ländern Afrikas. Die stabile politische Situation, das friedliche Zusammenleben verschiedenster Kulturen und Religionen, die niedrige Kriminalitätsrate und die Höflichkeit der Einheimischen sorgen für eine völlig unbeschwerte und erholsame Reise. Selbst die Straßenhunde sind so freundlich und lieb, dass wir die Begegnungen mit ihnen immer positiv in Erinnerung behalten werden.

Wie überall sonst auf der Welt sind natürlich einige Verhaltensregeln ratsam: nach Einbruch der Dunkelheit einsame Strände und ärmere Wohngegenden meiden; auf Taschendiebe bei größeren Menschenansammlungen achten; Wertsachen nicht sichtbar im Mietwagen liegen lassen.

Wir sind allerdings nicht ein einziges Mal in eine Situation geraten, in der wir uns unwohl oder gar bedroht fühlten.


6.   Reisekosten und Währung

In Mauritius bezahlt man mit Rupien. Der aktuelle Wechselkurs ist 1 € = ca. 40 Mauritius-Rupien. Geld abheben an Geldautomaten und auch das Bezahlen mit EC- oder Kreditkarte hat überall reibungslos geklappt.

Außerhalb der Touristengebiete ist das mauritianische Leben für uns Europäer sehr günstig. So ergattert man zum Beispiel an Fressständen auf der Straße einen sättigenden Snack für umgerechnet 1 €. Auch die Lebensmittelpreise in den Supermärkten sind deutlich günstiger als in Deutschland. Kurze Strecken mit den öffentlichen Bussen kosten weniger als 1 € und eine Taxirundreise für einen ganzen Tag kostet nicht mehr als 50 €.

Bei unserer nächsten Mauritius-Reise würden wir uns bei Airbnb eine hübsche Unterkunft suchen. Für 80 bis 150 € pro Nacht findet man hier richtige Schmuckstücke direkt am Strand oder mit traumhaftem Meerblick. Für die notwendige Mobilität auf der Insel fehlt dann nur noch ein Mietwagen (Achtung Linksverkehr!) für rund 40 € pro Tag. Und rein ins Abenteuer!


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