Das friedliche Zusammenleben verschiedenster Religionen und Glaubensrichtungen – ein Traum vieler Menschen auf der Welt, in Mauritius ist es die Wirklichkeit. So befinden sich hier Tempel, Moscheen und Kirchen oftmals in derselben Straße, und das ganz ohne Probleme. Es scheint, als wären auf dieser kleinen Insel Toleranz und Respekt eine Selbstverständlichkeit. Mauritius ist ein richtiges Vorbild und die anderen Länder der Welt sollten sich das am besten abschauen!

Fast die Hälfte der Mauritianer sind Hindus, etwa 33 % sind Christen und rund 17 % sind Muslime. Vereinzelt gibt es auch Buddhisten, Bahai (beispielsweise der Lotustempel in Indien ist ein Bauwerk der Bahai) oder Konfessionslose.

 

Ganga Talao

Während unserer Reise besuchten wir die Geburtstagszeremonie des Hindugottes Ganesha am heiligen Kratersee “Ganga Talao”. Der Gott mit Elefantenkopf und vier Armen steht für Weisheit, Glück und die Beseitigung von Hindernissen. Bei neuen Vorhaben wird er um Unterstützung gebeten. Sein dicker Bauch steht für das Universum.

Der Ganga Talao ist die heiligste Hindu-Pilgerstätte außerhalb Indiens. Im Jahr 1972 wurde das heilige Wasser des indischen Flusses Ganges mit dem Wasser des Sees vermischt. 16 Jahre später wurde der See dann zum heiligen See. Um den See herum befinden sich zwei 33m hohe Statuen des Gottes Shiva und der Göttin Durga Maa Bhavani.

Zahlreiche kleine farbenfrohe Götterstatuen und Tempel, duftende Räucherstäbchen, die rituellen Gesänge und die bunten Gewänder der Gläubigen machten die Zeremonie zu einem total beeindruckenden und exotischen Erlebnis. Kleine selbstgebastelte Ganesha-Figuren wurden in den See gesetzt, begleitet von Gebeten und freudigem Jubel.

 

Notre-Dame Auxiliatrice

Ganz im Norden der Insel, in dem kleinen Küstenstädtchen Cap Malheureux befindet sich die katholische Kapelle Notre-Dame Auxiliatrice mit dem knallroten Dach. Das beliebte Fotomotiv liegt direkt am Strand. Von hier aus hat man außerdem eine tolle Aussicht auf die unbewohnte Insel Coin de Mire.

 

Tipp:

Nehmt euch für eure Ausflüge ein Taxi, welches ihr an jeder Ecke findet. Verhandelt zu Beginn eurer Tour den Preis und der Taxifahrer begleitet euch den ganzen Tag, fährt euch wohin ihr möchtet und versorgt euch mit tollen Tipps eines Einheimischen. Pro Person hat uns das für 9!!! Stunden 50,- € (davon sind 7,- € Trinkgeld) gekostet und wir haben sieben tolle Sehenswürdigkeiten angeschaut und sind insgesamt etwa 200km gefahren.

 

 

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